Am Dienstag, den 18. März, führte die Polizei Heinsberg einen groß angelegten Einsatz zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen mit Personenschaden durch. Von 8 Uhr bis 16 Uhr wurden gezielte Kontrollen an kritischen Stellen im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. Die Maßnahmen ergaben zwei Strafanzeigen gegen Fahrer, deren Fahrzeuge nicht vorschriftsmäßig versichert waren.

Besonders brisant war die Entdeckung eines Verkehrsteilnehmers, der einen ungesicherten Kunststoffkanister mit brennbarer Flüssigkeit sowie eine Kettensäge auf der Ladefläche transportierte. Dies führte zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Gefahrgutverordnung. Zur Geschwindigkeitsüberwachung wurden 3642 Fahrzeuge gemessen, was 137 Verstöße zur Folge hatte – darunter 130 Verwarngelder und 7 Strafanzeigen. Bemerkenswert: Eine Fahrerin in der Probezeit fuhr mit 87 km/h in einer 50er-Zone und muss nun mit einem Fahrverbot rechnen. Auch 20 weitere Verstöße im Bereich Vorfahrt und Handybenutzung wurden geahndet.