Am 4. Februar 2025 war die Veltins-Arena in Gelsenkirchen ein ganz besonderer Ort, denn Bundeskanzler Olaf Scholz stattete dem FC Schalke 04 einen Besuch ab. Scholz informierte sich über die noch junge Fördergenossenschaft „Auf Schalke eG“, die mittlerweile fünf Millionen Euro eingenommen hat. Bei seinem Treffen mit den Klubverantwortlichen, einschließlich des Vorstandsvorsitzenden Matthias Tillmann, lobte der Kanzler die Initiative als „große Bereicherung für den deutschen Fußball“.

Die Gründung der Genossenschaft am 22. Januar 2025 basiert auf den Prinzipien des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. und hat das Ziel, den Verein zukunftssicherer aufzustellen. Scholz betonte die Bedeutung von Genossenschaften zur Organisation des Miteinanders und zeigte sich von der Atmosphäre während eines ausverkauften Spiels gegen den 1. FC Magdeburg begeistert, bei dem 61.681 Zuschauer begeistert mitfieberten.

Finanzielle Ziele und Investitionen

Mit der Fördergenossenschaft verfolgt der Klub das Ziel, Altlasten abzubauen und Anteile an der Veltins-Arena zu erwerben. Das gesammelte Kapital fließt in den eingetragenen Verein (e.V.) und soll den Verein mit bis zu 50 Millionen Euro in den kommenden Jahren unterstützen. Diese Mittel sind entscheidend für mögliche Investitionen, insbesondere in die Nachwuchsabteilung, bekannt als die „Knappenschmiede“.

Die Genossenschaft gibt zunächst 190.400 Anteile zu einem Preis von jeweils 250 Euro heraus. Die Aufnahmegebühr beträgt 75 Euro für Einzelpersonen und 500 Euro für juristische Personen. Diese Gebühr deckt ausschließlich die Verwaltungskosten und wird unabhängig von der Anzahl der erworbenen Anteile erhoben. Mitglieder des Vereins können sich bereits mit einem Anteil beteiligen, während juristische Personen mindestens 40 Anteile erwerben müssen.

Verwendung der Mittel

Die fördergenossen sollen durch den Erwerb von Stadionanteilen vom FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. zu Stadionbesitzern werden. Dies ermöglicht dem Verein, Stadionanteile von Dritten zurückzukaufen sowie teure Darlehen abzulösen. Auf diese Weise könnten die Zins- und Tilgungszahlungen gesenkt werden, was dem Klub Raum für dringend benötigte Investitionen in die Infrastruktur und den Frauenfußball eröffnet.

Angetrieben von einem gemeinsamen Ziel und Solidarität soll die „Auf Schalke eG“ nicht nur als finanzielle Unterstützung fungieren, sondern auch als ein starkes Gemeinschaftsprojekt wahrgenommen werden, das die Basis des Vereins weiter festigt. Weitere Informationen zu dieser bedeutenden Initiative können auf den zahlreichen Websites Schalke 04, Ruhr24 und Sportkongress Stuttgart gefunden werden.