Am Mittwoch, den 19. März, präsentierten Landrat Markus Ramers und Polizeihauptkommissar Dirk Kilburg die Verkehrsunfallbilanz für 2024 im Kreis Euskirchen. Erfreulicherweise ist die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle auf 6.046 gesunken – ein Rückgang um 296 im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung waren die Warnungen deutlich: „Jede Zahl steht für ein Schicksal“, betonte Ramers und rief dazu auf, auf die eigene Sicherheit zu achten.

Allerdings gab es einen Anstieg der Motorradunfälle, mit insgesamt 88 Fällen, während die Verkehrsunfälle mit Kindern erfreulicherweise auf 48 gesenkt werden konnten. Die häufigsten Unfallursachen bleiben das Fehlverhalten beim Abbiegen (20 Prozent) und die Missachtung von Vorfahrt (29 Prozent). Insbesondere wird auf die Gefahren von Wildunfällen hingewiesen, da in dieser Zeit verstärkt mit Wildwechsel zu rechnen ist. Pkw-Fahrer werden aufgerufen, besonders in Wald- und Feldgebieten vorsichtig zu fahren. Die Kreispolizeibehörde plant, weiterhin aktiv an der Verbesserung der Verkehrssicherheit zu arbeiten.