Die Vorbereitungen für den Euskirchener Rosenmontagszug 2024 stehen vor einigen Herausforderungen. Laut einem Bericht von ksta.de sorgt die Anpassung des Zugweges und neue Regelungen zu Wagenengeln für Diskussionen unter den Karnevalisten. Zugleiter Christian Ziegler hat im Rahmen von Gesprächen über die neuen Vorgaben berichtet, dass der Zugweg künftig nicht mehr am Alten Rathaus endet, sondern auf dem Charleviller Platz. Diese Entscheidung wurde vom Festausschuss Euskirchener Karneval (Feuka) bei der Stadt Euskirchen eingereicht und genehmigt.
Der neue Zugweg führt am 3. März 2024 von der Straße „Im Kleinefeldchen“ über die Sebastianusstraße zum Charleviller Platz. Die Umgestaltung wurde vor allem aus Sicherheitsgründen vorgenommen, da die Kirchstraße für zwei große Festwagen zu eng ist und die Abfallentsorgung am Charleviller Platz einfacher gestaltet werden kann. Ziegler hat angekündigt, die Route nach dem Rosenmontagszug zu evaluieren, um die Eignung des neuen Weges zu prüfen. Die Änderung des Zugweges wurde bereits den vier vaterstädtischen Vereinen vorgestellt, ohne dass nennenswerte Kritik geäußert wurde. Dennoch haben einige Zugteilnehmer ihren Unmut in sozialen Netzwerken kundgetan, und ein Gastronom hat eine Petition zur Erhaltung der alten Route ins Leben gerufen, die bereits über 310 Unterschriften gesammelt hat.
Neue Regelungen zu Wagenengeln
Zusätzlich zu den Änderungen im Zugweg gibt es Diskussionen um die Anzahl der Wagenengel. Ein Merkblatt der städtischen Ordnungsbehörde sieht vor, dass grundsätzlich zwei Wagenengel pro Achse erforderlich sind, was zu Unmut und Abmeldungen von Gruppen führte. Die Stadt Euskirchen stellte jedoch klar, dass das Merkblatt als Richtschnur dient und keine verpflichtende Auflage darstellt. Nach Gesprächen wurde Einigkeit erzielt, dass keine zusätzlichen Wagenengel an Fahrzeugen notwendig sind, es sei denn, dies wird von den Gruppen gewünscht.
Im Rahmen dieser Vorbereitungen Nachrichten aus der Region berichten zudem von positiven Entwicklungen für die Karnevalisten im Eifel- und Rheinlandgebiet. Laut Radio Euskirchen ist nun die Sorge um die Betriebserlaubnis für Karnevalswagen ausgeräumt. Der Präsident des Regionalverbands Rhein-Sieg-Eifel bestätigte in einem Gespräch, dass ein Erlass des NRW-Verkehrsministeriums zuvor Besorgnis ausgelöst hatte. Dank gemeinsamer Lösungen mit dem TÜV und dem Verkehrsministerium wurden die Sicherheitsstandards für Karnevalswagen vereinheitlicht. Eine Sammelprüfung der Wagen in Hallen wird eingeführt, wobei Bremsprüfungen auch an anderen Orten erfolgen können. Der Präsident beschreibt den gefundenen Konsens als pragmatisch und akzeptabel für die Vereine.