Im Jahr 2024 verzeichnete die Dortmunder Polizei insgesamt 2.853 Einlieferungen in das zentrale Polizeigewahrsam, was im Schnitt 7,8 Einlieferungen pro Tag bedeutet. Die Insassen, die in 42 Einzel- und 3 Sammelzellen untergebracht werden, erhalten regelmäßig Essen und Trinken. Überwachungssysteme sorgen dafür, dass die Beamten die Sicherheit der Gefangenen zu jeder Zeit im Blick haben, um mögliche Gefahren zu erkennen.
Über 50 Prozent dieser Einlieferungen, nämlich 1.459, basierten auf gefahrenabwehrenden Maßnahmen. Dies geschah oft in Fällen, in denen die Polizei davon ausging, dass Personen kurz davor waren, eine Straftat zu begehen, häufig aufgrund von Alkoholeinfluss oder Aggressionen. Normalerweise werden die betroffenen Personen nach wenigen Stunden oder am folgenden Tag entlassen. In wenigen Ausnahmen hielt die Polizei jedoch neun Personen über mehrere Tage fest, da sie aus anderen Polizeibehörden stammten, die nicht über die nötige Infrastruktur für eine angemessene Unterbringung verfügten.