Am 16.03.2025 ist die Kapsel „Crew Dragon“, die zum privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX gehört, erfolgreich an der Internationalen Raumstation (ISS) angekommen. Diese Mission markiert einen bedeutenden Schritt in der Rückkehr von NASA-Astronauten, die sich seit fast einem Jahr im All befinden. Insbesondere die erfahrenen Raumfahrer Suni Williams und Barry Wilmore sind seit Juni 2024 an Bord der ISS.

Die neue Besatzung, bekannt als „Crew 10“, besteht aus der US-Astronautin Anne McClain, ihrer Landsfrau Nichole Ayers, dem japanischen Astronauten Takuya Onishi und dem russischen Kosmonauten Kirill Peskow. Die „Crew 10“ wird die derzeitige Crew, auch „Crew 9“ genannt, ablösen. Diese besteht aus Suni Williams, Barry Wilmore, Nick Hague und Alexander Gorbunow, die allesamt seit Ende September 2024 im All sind.

Technische Herausforderungen und verlängerte Missionen

Die Rückkehr von „Crew 9“ war ursprünglich auf einen kurzen Aufenthalt von nur einer Woche angesetzt. Aufgrund technischer Probleme mit dem Raumschiff „Starliner“ der NASA musste der Aufenthalt jedoch auf fast zehn Monate verlängert werden. Williams und Wilmore waren anfangs für eine wesentlich kürzere Mission eingeplant, konnten jedoch nicht wie geplant zur Erde zurückkehren.

Die „Crew 10“ sollte anfangs am Mittwoch, den 13. März, starten, doch aufgrund eines hydraulischen Problems wurde der Start verschoben. Dieses Problem konnte jedoch behoben werden, und die Kapsel startete erfolgreich vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Die Besatzung von „Crew 10“ wird einige Tage gemeinsam mit „Crew 9“ an Bord der ISS verbringen, bevor diese zur Erde zurückkehrt.

Der Blick nach vorn

Die neue Besatzung wird bis zum Herbst im All bleiben. Während dieser Zeit wird die ISS weiterhin eine Vielzahl an wissenschaftlichen Experimenten und Technologiedemonstrationen durchführen. Unter den bisherigen Aktivitäten an Bord der ISS sind auch über 200 Experimente geplant, darunter 3D-Druck menschlicher Organe und Untersuchungen zu Herzerkrankungen.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass schlechtes Wetter die Rückkehr von „Crew 9“ verzögern könnte. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die internationale Zusammenarbeit in der Raumfahrt stark, und die Astronauten nutzen die Gelegenheit, um wichtige Daten für zukünftige Missionen zu sammeln.

Wie Tagesschau und FFH berichten, ist die ISS nach wie vor ein zentraler Ort für Raumfahrtaktivitäten, während sich die internationale Gemeinschaft weiter um die Erforschung des Weltraums bemüht. Auch Informationen von Raumfahrer.net betonen die Wichtigkeit solcher Missionen und die wissenschaftlichen Ergebnisse, die aus diesen Bemühungen hervorgehen.