In einem dramatischen Vorfall in Moskau wurde der prominente russische General Igor Kirillow durch die Explosion eines mit einem Sprengsatz präparierten Elektrorollers getötet. Der Anschlag ereignete sich am Morgen des 17. Dezember 2024, als Kirillow und sein Adjutant beim Verlassen ihres Wohnhauses gezielt attackiert wurden. Laut dem nationalen Ermittlungskomitee galt der Mord als Terroranschlag, bestätigte Swetlana Petrenko, die Sprecherin des Komitees. Der 54-jährige Kirillow, der als Chef der ABC-Abwehrtruppen an der Frontlinie des Ukrainekrieges agierte, war zuvor durch schwere Vorwürfe – insbesondere des Einsatzes von Chemiewaffen gegen die Ukraine – in den Schlagzeilen. Kiews Geheimdienst SBU hatte am Vortag solche Beschuldigungen gegenüber Kirillow erhoben, die dieser jedoch vehement zurückgewiesen hatte.
Verschwörungen und Hintergründe
Kirillow, ein gefürchteter Propagandist im Rahmen des russischen Angriffskriegs, wurde zudem immer wieder in Verbindung mit unbegründeten Behauptungen über angebliche Biolabors der USA in der Ukraine gebracht. Wie news.de berichtete, war Kirillow ein einflussreicher Militär, der häufig in öffentlichen Auftritten versuchte, westliche Staaten zu diskreditieren. Der Sprengsatz, mutmaßlich durch ein Mobiltelefonsignal gezündet, hinterließ bei der Detonation schwere Schäden am Tatort und zerbrach zahlreiche Fensterscheiben in der Umgebung. Während Ermittler unter der Leitung von Russlands Chefermittler Alexander Bastrykin das Verbrechen aufklären, bleibt unklar, wer hinter diesem Anschlag steckt. Moskau hat in der Vergangenheit immer wieder Kiew für solche Anschläge verantwortlich gemacht.
Mit dem Tod von Igor Kirillow verliert Präsident Wladimir Putin nicht nur einen Top-General, sondern auch einen Schlüsselakteur seiner militärischen Strategie im Ukrainekrieg. Die Attacke ist nicht der erste Vorfall dieser Art, denn bereits zuvor gab es Angriffe auf hochrangige Offiziere und Propagandisten, was die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter anheizt. Die Lage bleibt angespannt und fordert eine dringende Klärung aus den Ländern, die in den Konflikt verwickelt sind, insbesondere nach den wiederholten öffentlich geäußerten Vorwürfen und Konfrontationen.
Die Informationen über den Mord und die angespannten politischen Verhältnisse im Zusammenhang mit dem Ukrainekonflikt sind aktuell und erfordern eine genauere Beobachtung der Entwicklungen. Weitere Details erwartet man in naher Zukunft, während die Ermittlungen voranschreiten.
Radio Ennepe Ruhr berichtete über die Einstufung des Mordes.