Düsseldorf

Sauberkeitsmaßnahmen bei der EM: Düsseldorfs Vorreiterrolle im Mehrweggeschirr-Einsatz

So wird während der EM für Sauberkeit gesorgt

Die Sauberkeit einer Stadt spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität ihrer Bewohner und Besucher. Während die allgemeine Zufriedenheit mit der Stadtsauberkeit in Düsseldorf bei über 70 Prozent liegt, steht die Landeshauptstadt derzeit vor einer besonderen Herausforderung. Mit dem Beginn der Europameisterschaft strömen tausende Gäste in die Stadt und hinterlassen dabei auch eine Menge Müll. Dies wirkt sich nicht nur auf das Wohlbefinden vor Ort aus, sondern hat auch Einfluss auf das Image der Stadt nach außen.

Um während des sportlichen Großevents für Sauberkeit zu sorgen, hat das Abfallwirtschaftsunternehmen Awista sein Personal massiv aufgestockt. Besonders in stark frequentierten Bereichen wie der Altstadt, den Fan-Zones und den Meeting Points im Rheinpark wird vor, während und nach den Spielen intensiv gereinigt. Dabei setzt Düsseldorf in diesem Jahr verstärkt auf Mehrweglösungen, um den Verbrauch von Einwegverpackungen zu reduzieren.

Dieser Schritt erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Awista und dem Partner Remondis, um die Gastronomen mit Mehrwegbechern und -geschirr zu versorgen. Trotz der Herausforderungen in der Planung sind sich die Verantwortlichen sicher, dass Düsseldorf mit diesem Vorzeigebeispiel andere Städte dazu inspirieren kann, ähnliche Konzepte zu implementieren.

Um sicherzustellen, dass die Mehrweglösungen effizient genutzt werden können, wurde in Essen eine spezielle Spülanlage eingerichtet. Diese reinigt die Becher gründlich und hygienisch, sodass sie wieder verwendet werden können. Durch die Investition in diese Anlage und das Mehrweggeschirr zeigt die Stadt Düsseldorf ihr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Während die Maßnahmen innerhalb der Fan-Zones gut funktionieren, besteht außerhalb noch Verbesserungsbedarf. Einwegverpackungen schmücken weiterhin die Straßen und Müllbehälter, was zusätzliche Arbeit für die Awista bedeutet. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Effekte der Mehrweginitiative auch außerhalb der offiziellen Zonen sichtbar werden und zu einem langfristigen Umdenken in Sachen Stadtsauberkeit führen.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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