Die Verkehrsunfälle auf den Autobahnen im Regierungsbezirk Arnsberg sind 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 9.739 gesunken. Dies bleibt jedoch über der Zahl von 7.469 Unfällen im ersten Pandemie-Jahr 2020. Besonders bemerkenswert ist der Rückgang gefährlicher Stauendunfälle, der um 27,2 Prozent auf 107 Vorfälle gefallen ist, was zeigt, dass vorsichtigeres Fahren Wirkung zeigt. Dennoch bleibt das Unfallrisiko an Stauenden hoch, da die Anzahl der Baustellen, insbesondere an Brücken und Tunnelanlagen, zunimmt.

Um gegen Verkehrsverstöße vorzugehen, blitzten Radaranlagen 179.345 Mal, dabei wurden über 11.000 Abstandsverstöße dokumentiert. Die Autobahnpolizei Dortmund setzt auch auf Präventionsmaßnahmen, um Fahrer über Unfallursachen zu informieren. Polizeidirektor Dirk Happe appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, Respekt und Rücksichtnahme an den Tag zu legen: „Abstand ist Ihre Lebensversicherung!“ Er warnt davor, die Aufmerksamkeit durch Handynutzung während der Fahrt zu gefährden, da dies fatale Folgen haben kann.