Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League kam Borussia Dortmund am 4. März 2025 nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den OSC Lille hinaus. Nach zwei Siegen in Folge in der Bundesliga hatte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac hohe Erwartungen an die Partie im Signal Iduna Park. Karim Adeyemi brachte Dortmund in der 22. Minute mit einem beeindruckenden Dropkick in Führung, doch Hakon Arnar Haraldsson sorgte in der 68. Minute für den Ausgleich.
Nach einem ansprechenden ersten Durchgang, in dem Dortmund einige vielversprechende Angriffe lancierte, darunter ein Schuss von Adeyemi und eine Chance von Jamie Gittens, ließ die Intensität in der zweiten Hälfte merklich nach. Trainer Kovac hatte seine Mannschaft auf vier Positionen verändert und einen offensiven Spielstil gefordert, doch die Rückzugsphase nach dem Führungstor führte zu massiven Problemen. Lille nutzte die Gelegenheiten und drängte auf den Ausgleich, der letztendlich fiel.
Besondere Spieler und Zuschauer
Die Partie fand vor 81.365 Zuschauern statt, die von einem spannenden Spielverlauf begeistert waren. Besonders hervorzuheben ist die Premiere von Ethan Mbappé, dem jüngeren Bruder des bekannten Kylian Mbappé, der für Lille erstmals in der Champions-League-Startelf stand. Diese Begegnung stellte zudem einen historischen Moment für Lille dar, das sich in dieser Saison erstmals für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert hatte.
Dortmund sieht sich nun vor einer Herausforderung im Rückspiel, das am 12. März 2025 ansteht. Die Mannschaft muss ihren Auftritt dringend verbessern, um das Ausscheiden aus dem Wettbewerb zu vermeiden. Die Abwehr zeigte in den ersten 45 Minuten eine solide Leistung, auf die nach dem Ausgleich jedoch nicht aufgebaut werden konnte. Dortmund kann sich zudem glücklich schätzen, dass Lille bis zum Ausgleich keine ernsthaften Torchancen verbuchen konnte.
Ausblick auf das Rückspiel
Wenn Dortmund im Rückspiel ins Viertelfinale einziehen will, benötigt das Team eine engagierte Leistung, insbesondere im Offensivspiel. Besonders die gefährlichen Momente in der ersten Halbzeit müssen wiederholt werden. Eine potenzielle Herausforderung im nächsten Turnier könnte der FC Barcelona sein, wenn Dortmund die nächste Runde erreicht.
In der Gesamtbetrachtung zeigt sich, dass Dortmund nicht nur an seinen Siegen festhalten muss, sondern auch aus der unnötigen Passivität der zweiten Halbzeit lernen muss, um die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale zu wahren. Laut Focus nagt die Unsicherheit am Team, während sie an die bevorstehenden Herausforderungen in der Champions League denken. Laut Eurosport war die Warnung von Kovac, dass Lille eine spielstarke Mannschaft ist, nicht unbegründet.
Die Statistiken zu Dortmunds bisherigen Champions League-Auftritten belegen die Dringlichkeit der Situation, wobei FBref umfangreiche Daten bietet, die den Trainer und das Team bei der Analyse der nächsten Schritte helfen könnten. Nur so kann das Ziel, den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen, erreicht werden.