Die Polizei Dortmund hat in den letzten Tagen verstärkt Maßnahmen zur Sicherheit in der Stadt ergriffen, unterstützt von der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei. Im Rahmen der „Präsenzkonzeption Fokus“ patrouillierten Beamte in zentralen Stadtteilen, insbesondere rund um den Hauptbahnhof, um gegen Raser und Poser vorzugehen. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden bis zu 300 Fahrzeuge auf dem Dortmunder Wall gesichtet. Die Polizei leitete den Verkehr um und führte Kontrollen durch, wodurch sich die Anzahl der Fahrzeuge halbierte. Auch am Sonntag waren noch etwa 120 Fahrzeuge unterwegs, was die Polizei veranlasste, Platzverweise auszusprechen.
Zusätzlich hat die Polizei aufgrund des Anstiegs von Messergewalt im öffentlichen Raum ein Messertrageverbot eingeführt. Mehrere Verstöße wurden nun mit sofortigen Verbotsverfügungen geahndet. Personen, die erneut mit einem Messer oder ähnlichen gefährlichen Gegenständen angetroffen werden, müssen mit einem Zwangsgeld von 250 Euro rechnen; im Wiederholungsfall erhöht sich die Strafe auf 500 Euro. Die Polizei Dortmund macht klar: Raser und Messerträger haben in der Stadt nichts verloren!