Im Kölner Gewerbegebiet Pesch steht eine umfassende Umgestaltung der Kreuzung Donatusstraße und Im Gewerbegebiet an. Diese Maßnahme ist dringend notwendig, da das Gebiet durch einen hohen Verkehrsaufkommen, bedingt durch Gewerbebetriebe wie Baumärkte und Supermärkte, stark belastet ist. Laut ksta.de kommt es an dieser Kreuzung häufig zu Rückstaus, was die Verkehrssicherheit sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer gefährdet.

Die Verwaltung hat im Jahr 2022 beschlossen, die Kreuzung umzugestalten, um den Verkehrsfluss zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen. Geplant sind mehrere Maßnahmen, darunter der Abbau der frei laufenden Rechtsabbiegerspur sowie die Installation einer Ampelanlage zur Regelung des Verkehrs. Erste Schritte wie die Ausführungsplanung und der Markierungs- sowie Beschilderungsplan sind bereits abgeschlossen. Allerdings verzögern sich die Bauarbeiten, die ursprünglich für 2023 vorgesehen waren, aufgrund notwendiger Grundstücksverhandlungen, wie stadt-koeln.de berichtet.

Geplante Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

Die Verkehrspolitik berücksichtigt auch steigende Anforderungen an die Verkehrssicherheit. Die Bezirksvertretung Chorweiler wird die entsprechenden Pläne prüfen, die insbesondere die Sicherheit für Rad- und Fußverkehr erhöhen sollen. Der Umbau sieht eine vollständige Signalisierung des Knotens vor und wird die Führung des Fuß- und Radverkehrs neu organisieren. Radwege mit Breiten von 1,80 bis 2 Meter und signalgerechte Querungen sind Teil des Maßnahmenpakets.

Um den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern, wird die Bushaltestelle um etwa 60 Meter in Richtung Chorweiler Zubringer verschoben und erhält einen separaten Einfahrstreifen. Die Gesamtkosten für die Umbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro und die Fertigstellung der Umgestaltung ist für 2027 vorgesehen.

Schließlich, ein ganzheitlicher Ansatz

Die geplanten Veränderungen unterstreichen die Notwendigkeit von integrierter Verkehrssicherheitsarbeit. Laut bsv-planung.de sollten Umgestaltungsmaßnahmen strategisch an Orten durchgeführt werden, wo die Verkehrssicherheit besonders gefährdeter Teilnehmergruppen im Fokus steht. Ein kooperatives Vorgehen, das verschiedene Akteure einbezieht, ist hierbei entscheidend.

In den kommenden Monaten sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich aktiv in die Diskussion über die Umgestaltung einzubringen. Während der Bauzeit werden Anwohner einen Ansprechpartner des Amts für Straßen und Radwegebau zur Verfügung haben, um offene Fragen zu klären.