Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Bonn starten eine bemerkenswerte Aufklärungskampagne mit dem Titel „Scherzkekse für Scherzkekse“. Ziel ist es, auf die ernsten Folgen des Missbrauchs der Notrufnummer 112 aufmerksam zu machen. Zu diesem Zweck werden den Tätern, die absichtlich falsche Notrufe absetzen, eigens gebackene Kekse überreicht. Diese Aktion begann am 1. April und wird bis Ende des Monats fortgesetzt.
Ein Beispiel verdeutlicht die Problematik: Ein Anrufer meldet einen Brand in einem Wohnhaus, doch die Einsatzkräfte finden vor Ort keinen tatsächlichen Notfall. Solche Scherze sind nicht nur gefährlich, sondern ziehen auch ernsthafte Konsequenzen nach sich, da jede Fehlalarmierung die Verfügbarkeit der Retter für echte Notfälle einschränkt. Die Verantwortlichen müssen nicht nur die Kosten für den Einsatz tragen, sondern können auch mit Geldstrafen oder sogar Haftstrafen von bis zu einem Jahr rechnen. Die Feuerwehr warnt: Notrufmissbrauch ist kein Spaß – er gefährdet Leben!