Eintracht Frankfurt hat seine Generalprobe für den Bundesliga-Re-Start gründlich verpatzt. Am Sonntag unterlag das Team von Trainer Dino Toppmöller dem FSV Mainz 05 mit 1:3 am Bruchweg. Diese Niederlage stellt bereits die zweite innerhalb von nur zwei Wochen gegen die Mainzer dar.
Die Partie erstreckte sich über 120 Minuten und bot Eintracht die Möglichkeit, wichtige Spiel- und Taktikelemente vor dem anstehenden Liga-Wochenende zu testen. Während Mainz in der kommenden Woche gegen den VfL Bochum antreten wird, trifft Frankfurt auf den FC St. Pauli. Trotz der Niederlage äußerte sich Toppmöller positiv über die gesammelten Erkenntnisse seiner Mannschaft.
Effizienz als zentrales Problem
Ein zentrales Thema, das der Trainer in seiner Analyse hervorhob, ist die mangelnde Effizienz im Abschluss. Die Eintracht erzielte lediglich ein Tor, während Mainz aus drei Torschüssen drei Tore gelangen. Dominik Kohr traf in der 21. Minute zur Führung, nachdem Oscar Hojlund zuvor einen Ball im Aufbauspiel verloren hatte. Phillipp Mwene ließ in der ersten Halbzeit das 2:0 folgen (42. Minute), und auch Kevin Trapp, der im Spiel eine eher unglückliche Figur machte, war vor dem dritten Gegentor in der 56. Minute nicht fehlerfrei.
Das einzige Tor für die Eintracht erzielte Nathaniel Brown in der 57. Minute, was jedoch nicht ausreichte, um das Spiel zu drehen. Im zweiten Abschnitt gab es lediglich einen Aufreger: Ein Pfostenschuss von Hugo Ekitiké sorgte für etwas Spannung, doch die Eintracht konnte nicht mehr nachlegen.
Trainer Toppmöllers Erkenntnisse
Trotz der klaren Niederlage sah Toppmöller einige positive Ansätze. Er betonte, dass die Mannschaft in der ersten Halbzeit einige gute Gegenpressing-Momente zeigte und durch schnelle Kombinationen vor das Tor kam. Spieler wie Can Uzun und Omar Marmoush hatten gute Chancen, konnten diese jedoch nicht nutzen. Toppmöller sieht in der Notwendigkeit, solche Situationen in Tore umwandeln zu müssen, einen der Schlüssel zum Erfolg.
Um die taktischen Überlegungen nicht offen zu legen, mischte der Trainer die Startelf und setzte keine feste Stammelf ein. Auch Eric Dina Ebimbe fehlte aus sportlichen Gründen. In Anbetracht der bevorstehenden Bundesliga-Runde ist es nun wichtig für die Eintracht, die erarbeiteten Erkenntnisse in den nächsten Spielen umzusetzen.
Aktuelle Bundesliga-Situation
In der aktuellen Bundesliga-Tabelle belegt Eintracht Frankfurt derzeit den dritten Platz mit 27 Punkten. Die Mannschaft hat aus 15 Spielen 8 Siege und 4 Niederlagen erzielt. Der Abstand zur Tabellenspitze ist zwar noch nicht unüberwindbar, dennoch wird die Eintracht ihre Offensivprobleme schnell lösen müssen, um im Titelkampf nicht ins Hintertreffen zu geraten. Angesichts der bevorstehenden Partie gegen den FC St. Pauli wird Toppmöller darauf bedacht sein, die richtige Balance zwischen defensive Stabilität und offensiver Durchschlagskraft zu finden.
OP-Online berichtet und stellt fest, dass die Eintracht sich dringend steigern muss, um die kommenden Herausforderungen in der Bundesliga erfolgreich zu meistern. Die gesammelten positiven Erkenntnisse müssen jetzt in den Pflichtspielbetrieb überführt werden, um gegen St. Pauli erfolgreich zu bestehen.
Allgemeine Zeitung ergänzt, dass die Effizienz im Abschluss ein zentraler Punkt in der Analyse des Spiels war und nur die Zeit zeigen wird, ob die Eintracht diese Schwäche überwinden kann.