Die Auseinandersetzung zwischen Samir Arabi und dem DSC Arminia Bielefeld hat nun eine Einigung gefunden. Im Januar 2025 fand eine Gerichtsverhandlung statt, in der die Frage der noch bestehenden Ansprüche des ehemaligen Geschäftsführers auf Punktprämien im Mittelpunkt stand. Samir Arabi, der von April 2011 bis März 2023 die Geschicke des Vereins lenkte, war im März 2023 freigestellt worden. Die Verhandlung brachte nun einen Vergleich, bei dem Arminia Bielefeld 40.000 Euro an Arabi zahlen muss, wie Westfalen-Blatt berichtet.

Der Hintergrund der Verhandlung ist eine rechtlich komplexe Angelegenheit. Nach seiner Freistellung erhob Arabi Ansprüche auf Punktprämien, die sich bis zum Ablauf seiner Kündigungsfrist am 30. Juni 2024 erstrecken. Dies betraf auch die Zweitliga-Saison 2022/23, für die Arabi 42.900 Euro brutto einforderte. Zuvor hatte das Landgericht Bielefeld in erster Instanz seinen Ansprüchen stattgegeben, woraufhin Arminia Bielefeld Berufung einlegte.

Vergleich und abschließende Regelung

Der jüngste Vergleich wurde vor dem Oberlandesgericht Hamm erzielt und beendet die langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Parteien. Im Rahmen des Vergleichs wurden zudem Ansprüche auf Punktprämien aus der Spielzeit 2023/24 in Höhe von 33.000 Euro brutto geregelt. Arabi äußerte den Wunsch, das Thema nun abschließen zu können, um für neue Herausforderungen bereit zu sein, wie auch Kicker hervorhebt.

Aktuell findet Arminia Bielefeld sich in der Drittliga auf Rang 7 im Aufstiegsrennen wieder. Solche sportlichen Herausforderungen könnten für den Verein in naher Zukunft von entscheidender Bedeutung sein.

In Zusammenhang mit den vertraglichen Aspekten von Sportmanagement schlägt die Diskussion um Arabis Ansprüche auch einen Bogen zu den gängigen Vertragsverhältnissen im Sportbusiness, die oft komplexe rechtliche Rahmenbedingungen aufweisen, wie in dem Dokument von Schuetz Law dargestellt.