Demi Moore hat 2025 ein starkes Comeback gefeiert, das in der Filmwelt für Aufsehen sorgt. Bei den 82. Golden Globe Awards wurde sie als beste Schauspielerin in einer Komödie oder einem Musical für ihre beeindruckende Rolle im Body-Horror-Film „The Substance“ ausgezeichnet. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein in ihrer über 45-jährigen Karriere. In ihrer Dankesrede äußerte Moore, dass die Nominierung eine unglaubliche Ehre sei und sie unter Schock stehe. Zuletzt war sie 1991 in dieser Kategorie nominiert, als sie für ihre ikonische Leistung in „Ghost“ geehrt wurde. Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, dass sie auch den Critics Choice Award sowie eine Oscar-Nominierung erhielt.
In „The Substance“, unter der Regie von Coralie Fargeat, spielt Moore die alternde Schauspielerin Elisabeth Sparkle, die extreme Maßnahmen ergreift, um ihre Jugend zurückzugewinnen. Die schockierenden Wendungen des Films zeigen, wie Moore’s Charakter mithilfe eines Medikaments eine jüngere Version ihrer selbst – gespielt von Margaret Qualley – hervorbringt. Diese Reise zwischen den Körpern führt zu einer Auseinandersetzung mit der Gewalt, die Frauen gegen sich selbst ausüben, ein Thema, das Moore in ihrer Dankesrede betonte. „Ich feiere diesen Preis als Zeichen meiner Ganzheit und der Liebe, die mich antreibt“, erklärte sie während der Zeremonie, die am 3. März 2025 stattfand.
Karriere und Rückschläge
Demi Moore, geboren am 11. November 1962 in Roswell, New Mexico, begann ihre Karriere als Model und wurde 1981 Teil der Besetzung der Soap-Oper „General Hospital“. Sie wurde in den 1990er Jahren zur bestbezahlten Schauspielerin der Welt. Große Erfolge in Filmen wie „Ghost“, „Eine Frage der Ehre“ und „Indecent Proposal“ machten sie zu einem Superstar. Allerdings geriet ihre Karriere in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre ins Stocken, insbesondere nach Flops wie „Striptease“ und „Die Akte Jane“. Die Wiederbelebung ihrer Filmkarriere mit „The Substance“ stellt somit einen Wendepunkt dar, nach einer Zeit, in der sie mit Suchtproblemen und Schwierigkeiten bei der Findung von Rollenangeboten zu kämpfen hatte.Die New York Times hebt hervor, dass Moore diesen Erfolg nun als großen Triumph nach mehreren Jahren der Unsicherheiten um ihre Schauspielfähigkeiten feiert.
In den letzten Jahren hat Moore ihren Platz im Filmgeschäft neu definiert. Nach dem Erfolg in der Anthologie-Serie „Feud“ im Jahr 2022, in der sie eine Hauptrolle spielte, und ihrer Rückkehr aufs große Kino mit „The Substance“, zeigt sie sich stärker und präsenter denn je. In der Zeit der Selbstreflexion hat sie sich auch mit Themen wie Körperbild und Altern auseinandergesetzt, was ihren neuen Film besonders relevant macht.
Persönliches Leben
Privat pflegt Moore enge Beziehungen zu ihren drei Töchtern Rumer, Scout und Tallulah, die sie mit ihrem Ex-Mann Bruce Willis hat. Moore und Willis, die von 1987 bis 2000 verheiratet waren, haben eine freundschaftliche Bindung aufrechterhalten. Nach der Trennung von Sternekoch Daniel Humm Ende 2022 wurde sie 2023 Großmutter. In Bezug auf ihr Alter hat Moore eine positive Einstellung entwickelt und fühlt sich heute lebendiger und präsenter als je zuvor. In ihren Interviews spricht sie offen über die Herausforderungen des Alterns, was auch für ihre Rolle in „The Substance“ von zentraler Bedeutung ist.
Mit der mitreißenden Rückkehr auf die große Leinwand und der Anerkennung für ihre Arbeit wird Demi Moore nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Beispiel für Durchhaltevermögen und persönlichen Wachstum gewürdigt. Ihre Geschichte inspiriert viele, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind.Wikipedia führt ihre Erfolge und Kämpfe ausführlich auf und zeigt, wie sie seither eine bedeutende Stimme in Hollywood geworden ist, die sich auch für Gleichheit und für die Rechte von Frauen einsetzt.