In einem alarmierenden Vorfall bei Oldenburg wurde ein Feuerwehrmann von einem rücksichtslosen Autofahrer verletzt, was die besorgniserregende Zunahme von Gewalt gegen Einsatzkräfte in ländlichen Regionen verdeutlicht. Diese erschreckende Realität zwingt Feuerwehr und Rettungsdienst, sich angesichts wachsender Aggressionen besser zu wappnen.

In Reaktion auf diese Gefahren hat die Kreisfeuerwehr Oldenburg gemeinsam mit den Maltesern ein entscheidendes Deeskalationstraining ins Leben gerufen. Bereits vor einigen Wochen startete das Projekt mit einer theoretischen Einheit im Feuerwehrhaus Wildeshausen, gefolgt von einem praktischen Training in einer Sporthalle, das den Einsatzkräften wertvolle Strategien im Umgang mit potenziellen Übergriffen vermittelt. Das Training beleuchtet, wie man gefährliche Situationen abwenden kann – eine entscheidende Maßnahme, um die Sicherheit der Helfer zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit den Maltesern sorgt dafür, dass die Einsatzkräfte jetzt bestens auf den Ernstfall vorbereitet sind und ausreichend Werkzeuge zur Verfügung haben, um Bedrohungen zu begegnen.