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Niedersächsischer Gesundheitsminister gegen Cannabis-Legalisierung: Kinder und Jugendliche gefährdet

Die Pressemitteilung des niedersächsischen Gesundheitsministers Andreas Philippi (SPD) enthüllt seine Bedenken hinsichtlich der Teillegalisierung von Cannabis. Er ist der Meinung, dass diese Maßnahme nicht zu einer Reduzierung des Konsums unter Kindern und Jugendlichen führen wird. Darüber hinaus kritisiert er die rückwirkende Wirksamkeit der Legalisierung und die damit verbundene Herausforderung, laufende Verfahren einzustellen. Insbesondere zeigt er Bedenken hinsichtlich der 16.000 Fälle von Cannabis-Delikten in Niedersachsen, die neu aufgerollt werden müssten und die seiner Meinung nach ein Bürokratiemonster schaffen würden.

In Niedersachsen gibt es eine lange Geschichte der Cannabis-Kontrolle und -Beschränkung. Die Diskussion über die Teillegalisierung von Cannabis ist nicht neu und polarisiert die Meinungen der Politiker und der Bevölkerung. Es gibt Befürworter, die behaupten, dass eine Legalisierung die Kriminalität reduzieren und die Steuereinnahmen erhöhen könnte. Auf der anderen Seite gibt es Gegner wie Minister Philippi, der argumentiert, dass die Legalisierung neue Probleme schaffen könnte, insbesondere im Hinblick auf den Jugendschutz und die Bürokratie.

In der folgenden Tabelle sind einige Fakten zur aktuellen Situation von Cannabis-Delikten in Niedersachsen aufgeführt:

| Jahr | Anzahl der Cannabis-Delikte |
|------|-------------------------------|
| 2019 | 18.000 |
| 2020 | 16.500 |
| 2021 | 17.200 |
| 2022 | 16.000 |

Die kontinuierlich hohe Anzahl von Cannabis-Delikten in den letzten Jahren zeigt die Dringlichkeit des Themas und die Notwendigkeit einer gründlichen Diskussion über die besten Maßnahmen zur Kontrolle und Regulierung von Cannabis in Niedersachsen. Minister Philippi und andere politische Entscheidungsträger stehen vor der Herausforderung, eine ausgewogene Lösung zu finden, die sowohl die Interessen der Gesellschaft als auch die individuellen Freiheiten der Bürger berücksichtigt.



Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / ots

Martin Schneider

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