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Kurzfristig: 80 Schweinebauern in Niedersachsen beenden Sauenhaltung bis 2026. Cloppenburg betroffen.

Die Pressemitteilung berichtet darüber, dass fast 80 Schweinebauern in Niedersachsen innerhalb der nächsten 24 Monate die Haltung von Sauen verbindlich einstellen wollen. Dieser Schritt wird notwendig aufgrund eines Gerichtsurteils, das mehr Platz für die Sauen vorschreibt. Bis Anfang Februar mussten die Bauern den Behörden ein Umbaukonzept vorlegen oder die Aufgabe der Sauenhaltung bis zum 9. Februar 2026 erklären.

Die meisten Betriebe haben laut Bericht entsprechende Konzepte vorgelegt oder halten bereits die neuen Vorgaben ein. Jedoch haben 79 Betriebe angekündigt, nicht weitermachen zu wollen und insgesamt über 3500 Sauen zu halten. Am meisten geplante Aufgaben gibt es im Landkreis Cloppenburg mit 25 Ankündigungen. Es wird erwartet, dass diese Zahl noch steigen könnte, da 26 Betriebe die Meldefrist verstreichen ließen und sich nicht zu ihren Zukunftsplänen äußerten.

Die Entscheidung der Schweinebauern in Niedersachsen, die Sauenhaltung aufzugeben, hat sowohl lokale als auch regionale Auswirkungen. Ein Großteil der deutschen Schweinehaltung findet in Niedersachsen statt, daher kann dieser Schritt die regionale Fleischversorgung und damit auch die Agrarwirtschaft beeinflussen.

Ein historischer Kontext könnte sein, dass die Tierhaltung in Deutschland in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist, besonders mit Blick auf Tierwohl- und Umweltfragen. Dies könnte ein weiterer Grund sein, warum Schweinebauern sich nun dazu entscheiden, die Sauenhaltung aufzugeben.

Hier ist eine Tabelle, die die Anzahl der betroffenen Betriebe in verschiedenen Landkreisen zeigt:

| Landkreis | Anzahl betroffener Betriebe |
|-------------------|-----------------------------|
| Cloppenburg | 25 |
| ... | ... |
| ... | ... |

Insgesamt zeigt die Entscheidung der Schweinebauern in Niedersachsen, die Sauenhaltung aufzugeben, wie sich die landwirtschaftliche Landschaft in Deutschland verändert und an die steigenden Anforderungen angepasst wird.



Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / ots

Martin Schneider

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