Im Frühjahr 2025 bringt Volkswagen die siebte Generation des Transporters, den T7, auf den Markt. [FAZ] berichtet, dass der T7 speziell entwickelt wurde, um Handel, Handwerk und Gewerbe zu unterstützen. Diese neue Generation ist nicht nur Teil einer Transporter-Familie, zu der auch der elektrische ID.Buzz und der Multivan gehören, sondern bietet auch verschiedene Modelle, wie Kastenwagen, Pritschenwagen und den Kleinbus Caravelle.

Der T7 hat sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich vergrößert. Er ist 15 cm länger (5,05 m) und 12 cm breiter, was den Komfort und die Nutzungsmöglichkeiten erhöht. Das Laderaumvolumen reicht in der Standard-Version von 1.239 bis 4.343 Litern, während bei der Variante mit hohem Dach bis zu 9 m³ nutzbar sind. Die Nutzlast ist auf 1,33 Tonnen gestiegen, was ihn ideal für gewerbliche Einsätze macht.

Varianten und Preisgestaltung

Die Einstiegspreise für den T7 liegen bei rund 43.800 Euro, während die Caravelle-Variante ab etwa 52.300 Euro erhältlich ist. Der Transporter wird in der Türkei produziert, was einen Wechsel vom traditionellen Standort Hannover bedeutet. Die Dieselversionen sind mit 2,0 Litern Hubraum und Leistungen von 81 kW/110 PS bis 125 kW/170 PS verfügbar, bei einem maximalen Drehmoment von 405 Nm für die leistungsstärkste Version.

Eine interessante Ergänzung ist die Elektroversion des T7, die ab 55.200 Euro angeboten wird. Diese Version bietet eine Batteriekapazität von 64 kWh, die eine Reichweite von über 350 km ermöglicht. Sie kommt in vier Leistungsstufen von 85 kW/115 PS bis 210 kW/286 PS daher und bietet ein sportliches Fahrverhalten besonders in städtischen Gebieten. Die Elektroversion kann an einer Wallbox mit 11 kW oder an einer DC-Säule mit 125 kW aufgeladen werden, wodurch eine Ladezeit von nur 39 Minuten von 10 auf 80 % möglich ist.

Technologischer Fortschritt und Innenraum

Der T7 punktet mit einem modernen Cockpit, das mit zwei großen Bildschirmen ausgestattet ist. Der Infotainment-Bildschirm misst 13 Zoll und bietet Serienmäßige Unterstützung für Apple CarPlay und Android Auto. Komfort und Finesse stehen besonders in den höher ausgestatteten Varianten im Mittelpunkt.

Zusätzlich wird ein Plug-in-Hybridmodell für 2026 erwartet, dessen Details zu Akkugröße und elektrischer Reichweite jedoch bisher noch nicht finalisiert sind. In der Gesamtbeurteilung stellt sich heraus, dass der T7, auch wenn er mehr Ford als VW ist, durch das umfangreiche Servicenetz von Volkswagen in Europa profitieren wird.

Die Marktentwicklung für elektrische Nutzfahrzeuge ist vielversprechend, mit einer geschätzten Marktgröße von 105,66 Milliarden US-Dollar, die bis 2029 auf 323,73 Milliarden US-Dollar anwachsen könnte. [Mordor Intelligence] nennt eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 25,1 %. Die steigende Nachfrage und strenge Emissionsvorschriften treiben die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten weiter voran.

Da Regierungen weltweit Anreize zur Förderung von Elektrofahrzeugen setzen, könnte der neue VW T7 besonders profitieren, besonders vor dem Hintergrund der Wachstumsprognosen für elektrische Nutzfahrzeuge. Volkswagen plant zudem autonome Fahrtests mit seinem vollelektrischen Modell ID, was zusätzliche strategische Weichen für die Marke stellt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der neue VW T7 nicht nur das Erbe der Transporter-Serie fortsetzt, sondern durch innovative Antriebsarten und moderne Technologien neue Maßstäbe setzen könnte.