Am 17. Januar 2025 begann der FC Erzgebirge Aue die Rückrunde der 3. Liga mit einer Niederlage gegen Hannover 96 II. Im Eilenriedestadion, das vor 1636 Zuschauern trotz dichten Nebels bespielt wurde, unterlag Aue mit 1:2. Die Partie war überschattet von Personalproblemen, da mehrere Spieler aufgrund einer Grippewelle ausfielen.

Bereits in der 10. Minute konnte Aue durch ein Kopfballtor von Marcel Bär in Führung gehen. Diese frühen Hoffnungsschimmer konnte jedoch nicht lange aufrechterhalten werden, da Hannover in der 32. Minute den Ausgleich erzielte. Stefano Marino traf den Ball, allerdings war seine Position im Moment des Schusses fraglich, da er im Abseits stand. In der ersten Halbzeit gab es zudem eine umstrittene Szene, als ein Foul im Strafraum von Hannover nicht geahndet wurde, was bei den Aue-Anhängern für Unmut sorgte.

Verlust der Kontrolle

Die spielentscheidenden Wendepunkte setzten sich fort, als Kilian Jakob von Aue in der 59. Minute die Gelb-Rote Karte erhielt. Nach dieser Entscheidung wurde es für die Gäste zunehmend schwieriger, das Spiel zu kontrollieren. Hannover nutzte die Überzahl und erzielte in der 70. Minute durch Keanu Brandt das entscheidende 2:1. Aue mühte sich, eine Reaktion zu zeigen, konnte sich jedoch nicht erholen und musste letztlich die Niederlage akzeptieren.

Schwierig gestaltete sich der Auftritt für Aue insbesondere wegen der Spielerausfälle: Marvin Stefaniak fiel wegen Bronchitis aus. Auch Sean Seitz und Pascal Fallmann, beide Außenverteidiger, standen nicht zur Verfügung, ebenso wie Mirnes Pepic und Ali Loune von der Doppelsechs. Boris Tashchy, der auf der Bank Platz nahm, war lediglich wegen einer Rippenverletzung einsatzfähig. Die bestehenden Verletzungsproblematiken sind ein klarer Hinweis auf die Herausforderungen in der Verletzungsvorbeugung, wie auch in der Regensburg-Studie beschrieben.

Die Rückrunde startete für Aue somit alles andere als verheißungsvoll. Mit dieser Niederlage müssen die Spieler nun in den kommenden Wochen intensiver an ihrer Fitness arbeiten, um für die verbleibenden Partien besser gerüstet zu sein. Der Club hofft, die Personalproblematik schnellstmöglich beheben zu können und wieder in die Erfolgsspur zu segeln.

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