Marcin Kaminski hat seine Gedanken zur aktuellen Vertragssituation beim FC Schalke 04 geteilt. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum Ende der Saison im Sommer 2025, jedoch gab es bislang keine Gespräche über eine mögliche Verlängerung. Kaminski erklärte, dass er sich momentan hauptsächlich auf die bevorstehenden Spiele und seine Gesundheit konzentrieren möchte. Laut Ruhr24 gab es im vorherigen Jahr eine automatische Vertragsverlängerung aufgrund einer Klausel, jedoch scheint es im aktuellen Vertrag keine vergleichbare Regelung zu geben.

Der Innenverteidiger ist unter dem Trainer Kees van Wonderen zum Stammspieler avanciert und hat maßgeblich zur positiven Entwicklung der Mannschaft beigetragen. Dies zeigt sich auch in seiner Bereitschaft, weiterhin aktiv zu bleiben, solange er gesund ist. Im Hinblick auf die Rückrunde möchte er gemeinsam mit der Mannschaft am 18. Januar einen starken Start hinlegen, um wertvolle Punkte zu sammeln und sowohl offensiv als auch defensiv stabil zu spielen.

Rückblick und Herausforderungen

Kaminski blickt auf eine wechselhafte Zeit bei Schalke zurück. In seiner ersten Saison war er ein entscheidender Faktor für den Aufstieg des Teams, während die zweite Saison von persönlichen sowie teaminternen Schwierigkeiten geprägt war. Eine Wadeverletzung hinderte ihn daran, den Großteil der ersten Saisonhälfte zu spielen, was möglicherweise auch seine Chancen auf einen Platz im polnischen Kader für die Weltmeisterschaft in Katar beeinträchtigte, wo er zuvor in den Freundschaftsspielen Teil des Teams gewesen war. Diese Sorgen scheinen er jedoch hinter sich gelassen zu haben und gemäß Schalke 04 erlebte er in der letzten Saisonphase eine Rückbesinnung zu alter Stärke.

Besonders die Standardsituationen wurden zum entscheidenden Faktor in seiner bisherigen Arbeit. Kaminski erzielte in der vergangenen Saison zwei Tore: einen Freistoß gegen Hertha BSC und einen Kopfball gegen Leipzig. Diese Fähigkeit möchte er auch in der aktuellen Saison nutzen und plant, bei Freistößen sowie Ecken aktiv zu werden. Er betont, dass Standardsituationen entscheidend für den Aufstieg vor zwei Jahren waren und erwartet, dass sie auch in dieser Saison von Bedeutung sein werden.

Ziele für die Zukunft und Konkurrenz um den Aufstieg

Sein klares Ziel ist der Wiederaufstieg mit Schalke 04, auch wenn er warnt, dass dies eine große Herausforderung sein wird. Der Wettbewerb ist stark, mit namhaften Clubs wie Hamburger SV, Hertha BSC, Hannover 96 und 1. FC Kaiserslautern, die ebenfalls um den Aufstieg kämpfen. Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich Kaminski optimistisch bezüglich der Fortschritte, die das Team während der Vorbereitung in Mittersill gemacht hat. Abgesehen von intensivem Training in verschiedenen Spielszenarien betont er die gute Integration neuer Spieler ins Team, was für den Erfolg von großer Wichtigkeit ist.

Die Diskussion um den Wandel im Fußball und die künftige Machtverlagerung zu den Spielern wird ebenfalls durch aktuelle Entwicklungen wie das EU-Urteil zu Transferverträgen angestoßen, wie in Spiegel zu lesen ist. Diese Thematik könnte die Zukunft von Spielern wie Kaminski und deren Vertragsverhandlungen erheblich beeinflussen.