Am 21. März 2025 wurde an der Technischen Universität Braunschweig über verschiedene aktuelle Ereignisse und Entwicklungen an der Hochschule berichtet. Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit sind die neuen Regularien für Batteriehersteller besonders hervorzuheben, die Transparenz in den Lieferketten und den Einsatz von Recyclingmaterialien fördern. Dieses Thema ist von hoher Relevanz, denn die neue EU Batterieverordnung ist seit dem 18. Februar 2024 in Kraft und ersetzt die vorherige EU Batterie-Richtlinie. Ihr Ziel ist es, den nachhaltigen Umgang mit Batterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern, wie forum-verlag.com berichtet.
Die EU-BattVO beinhaltet umfangreiche Anforderungen, die Nachhaltigkeits-, Sicherheits- und Kennzeichnungsauflagen umfassen. Sie legt dabei spezifische Stoffbeschränkungen für Quecksilber, Cadmium und Blei fest und fordert ab 18. August 2031 Mindestanteile an recycelten Materialien, wie Kobalt und Lithium. Um den wachsenden Herausforderungen im Umgang mit Batterien zu begegnen, verpflichtet die Verordnung auch die Unternehmen zur Offenlegung ihres CO₂-Fußabdrucks. Dies geschieht im Rahmen eines umfassenden Ansatzes zur Reduktion von Abfällen und zur Förderung nachhaltiger Produktionsmethoden.
Strategische Veränderungen und Veranstaltungen
Im Rahmen der TU Braunschweig fand am 19. März das letzte Treffen des Senats der Amtsperiode 2023-2025 statt. Ab dem 2. April wird eine neue Zusammensetzung des Senats die Geschicke der Universität leiten. Ein weiteres Highlight wird von der TU Braunschweig auf der Hannover Messe zwischen dem 31. März und dem 4. April präsentiert, wo Forschungsschwerpunkte wie nachhaltige Luftfahrt und Quantentechnologie vorgestellt werden.
Zusätzlich wird die TU am 3. April eine Presidential Lecture über autonome Fahrzeuge und deren Herausforderungen anbieten. Im Rahmen der Innovationsforschung wird auch online eine Vortragsreihe zur Transformation der chinesischen Automobilwirtschaft mit Dr.-Ing. Weijun Lu bereitstehen. Diese Themen werden durch das gemeinsam mit der Universität durchgeführte SUSTRAB-Projekt ergänzt, das Tools zur Nachhaltigkeitsbewertung entwickelt.
Fokus auf Bildung und Karrieremöglichkeiten
Die TU Braunschweig bietet in der vorlesungsfreien Zeit eine Vielzahl von Veranstaltungen an. Besonders hervorzuheben ist die Gelegenheit zur Teilnahme an der Karrieremesse „Careers Beyond Academia“ an der University of Oxford, die durch den Forschungsservice der Universität unterstützt wird. Auch der Zukunftstag am 3. April bildet eine wichtige Plattform, um junge Talente für technische Studiengänge zu begeistern, was durch das Niedersachsen-Technikum gefördert wird.
In der anstehenden City-Zeit am 1. April wird ein digitales Long-COVID-Dialogforum über die Belastungen im Arbeitsleben organisiert. Darüber hinaus werden im Zusammenhang mit der neuen Ausschreibung „Night Science“ interdisziplinäre Projekte gefördert, um den Austausch zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu stärken.
Es gibt außerdem neue Entwicklungen zur Regulierung von e-Scootern in Braunschweig, die derzeit durch eine Umfrage zur Zufriedenheit und Akzeptanz ergänzt werden. Diese Initiativen sollen zudem den Umgang mit Elektromobilität fördern und die Nutzer besser informieren.
Insgesamt stellt die TU Braunschweig somit ein lebendiges Zentrum für Wissenschaft, Forschung und Innovation dar, das auf aktuelle Herausforderungen reagiert und gleichzeitig zukunftsorientierte Programme und Projekte vorantreibt, während es sich den Herausforderungen der EU-Batterieverordnung anpasst. Wie europarl.europa.eu deutet, sind diese Schritte entscheidend, um in Europa eine nachhaltige und ethisch vertretbare Batteriewirtschaft zu etablieren.