In Gifhorn wurden kürzlich Änderungen an der Verkehrsführung auf der westlichen Celler Straße beschlossen. Der Rat der Stadt hat entschieden, die durchgezogene Doppellinie des neuen Fahrradstreifens zu entfernen. An ihrer Stelle wird ein Fahrradschutzstreifen mit gestrichelter Linie und roter Flächenmarkierung eingeführt. Diese Entscheidung wurde nach einer rechtlichen Prüfung in der September-Ratssitzung getroffen.
Die Umstellung auf die neue Markierung wird zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 48.000 Euro verursachen. Ein Termin für die Ausbringung der neuen Markierung ist für März geplant, wobei die Umsetzung von den Witterungsbedingungen abhängt. In sozialen Medien äußerten Bürger Kritik an den Kosten und der Planung, während Anwohner ebenfalls eine Verbesserung des Konzepts für die Celler Straße forderten.
Details zu Radfahrstreifen
In Gifhorn werden Radfahrstreifen an durchgezogenen Linien erkannt, die nicht überfahren werden dürfen. Beim Vorbeifahren an Radfahrern gilt es, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Fahrradschutzstreifen hingegen sind an gestrichelten Linien erkennbar, die bei Gegenverkehr überfahren werden dürfen, sofern kein Radfahrer den Streifen nutzt. Konflikte im Gegenverkehr traten häufig auf, da Autofahrer auf den Radfahrstreifen ausweichen mussten. Anwohner haben zudem Gefahrenstellen für Radfahrende angesprochen, besonders in der Nähe von Hofausfahrten.
Für weitere Informationen zur Mobilität in Gifhorn können Interessierte die Fahrradbroschüre der Stadt einsehen, in der umfassende Details und Hinweise zur Radverkehrsstrategie enthalten sind, wie WAZ Online berichtete.