Thorsten Schröder, der bekannte Sprecher der Tagesschau, hat bei einem Trainingsunfall auf Fuerteventura einen Schlüsselbeinbruch erlitten. Der Vorfall ereignete sich während eines zehntägigen Trainingslagers für den Extrem-Triathlon Norseman in Norwegen, bei dem die Teilnehmer eine Strecke von 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und einem Marathonlauf bewältigen müssen. Schröder, der bereits 2017 und 2022 am Ironman auf Hawaii teilnahm, zeigt sich nach dem Unfall optimistisch. Auf Instagram veröffentlichte er ein Video, in dem er mit einem Arm in einer Schlinge zu sehen ist und seine Hoffnung äußert, am 2. August wieder fit im Eidfjord zu sein.
Der 57-Jährige berichtete, dass der Sturz überraschend kam. Er beschrieb den Moment als „Vollbremsung“ und „Crash“. Die Verletzung erfordert eine Operation, nach der er abwarten muss, wann er wieder ins Training einsteigen kann. Seine Teilnahme am Norseman-Triathlon in Norwegen ist damit vorerst gefährdet, doch Schröder möchte an der Herausforderung festhalten.
Herausforderungen und Risiken im Triathlon
Der Extrem-Triathlon, an dem Schröder teilnehmen möchte, ist nicht nur eine enorme sportliche Herausforderung, sondern birgt auch vielfältige Verletzungsrisiken. Laut triathlon.de liegt das Risiko akuter Verletzungen im Triathlon bei 15 bis 56 Prozent. Im Vergleich zu anderen Sportarten ist dies eher gering, aber die Häufigkeit von Überlastungsverletzungen ist signifikant. In einer Saison erleiden 41 bis 91 Prozent der Triathleten solche Verletzungen, was zeigt, wie wichtig präventive Maßnahmen sind.
Besonders beim Radfahren, einer der drei Disziplinen im Triathlon, sind Verletzungen wie Schürfungen, Schlüsselbeinbrüche und Schultereckgelenkssprengungen häufig. Um solchen Verletzungen vorzubeugen, ist das Tragen eines Helms sowie die Optimierung der Sitzposition essenziell. Auch Techniktraining mit Radspezialisten wird empfohlen.
Weitere Informationen zur Genesung und Rückkehr
Schröder plant, ab dem kommenden Sonntag wieder in der Tagesschau auf Sendung zu sein. Trotz des Rückschlages ist sein Wille, am Norseman teilnehmen zu wollen, ungebrochen. „Ich werde alles daran setzen, um fit zu werden“, so Schröder. Die Vorfreude und der Enthusiasmus für die Herausforderung sind trotz der Verletzung spürbar.
Die Zuschauer sind gespannt, wie sich seine Genesung entwickeln wird und ob er rechtzeitig für den Extrem-Triathlon bereit sein kann. Solche Ereignisse erinnern daran, wie anspruchsvoll und gleichzeitig faszinierend der Triathlonsport ist, der Athleten sowohl physisch als auch psychisch stark fordert. Ein positiver Aspekt der Community ist die Unterstützung, die Athleten untereinander bieten, sowohl in guten als auch in schwierigen Zeiten.