In der Nacht von Samstag auf Sonntag war ein 32-jähriger Mann aus Moldawien in Siegburg in einen Verkehr mit gefährlichen Wendungen verwickelt. Um kurz nach Mitternacht bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen Transporter, der unsicher auf der Luisenstraße fuhr. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer im Besitz eines gefälschten moldauischen Führerscheins war – dies wurde durch ein Dokumentenprüfgerät bestätigt.
Doch die Situation eskalierte schnell: Ein Alkoholtest ergab einen erschreckend hohen Wert von etwa 1,8 Promille! Der Fahrer wurde auf die nahegelegene Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten untersagten ihm ausdrücklich die Weiterfahrt. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen, um das eingeleitete Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahren unter Alkoholeinfluss zu sichern. Nach der Klärung aller Formalitäten konnte er die Polizeiwache wieder verlassen.