Im Jahr 2024 verzeichnete die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern bereits über 550 Fälle im Zusammenhang mit Geldanlagen im Internet und Cybertrading-Betrug, was einen Gesamtschaden von über 12,5 Millionen Euro zur Folge hat. Die Betrüger locken ahnungslose Anleger mit verlockenden Gewinnversprechen auf unseriöse Online-Plattformen und entpuppen sich oft als skrupellose Täter, die nach dem ersten Kontakt finanzielle Verluste verursachen.

Die Maschen der Betrüger sind vielfältig: Oft wird über soziale Netzwerke eine vermeintliche Freundschaft aufgebaut, bevor Druck auf die Opfer ausgeübt wird, um Kapital zu investieren. Es gibt auch falsche Brokers, die angebliche Gewinne aus vorangegangenen Investitionen anpreisen und Gebühren für deren Auszahlung verlangen. Die Polizei warnt eindringlich: Unrealistische Renditeversprechen, unaufgeforderte Kontaktaufnahmen und der Fernzugriff auf Computer sind klare Warnsignale. Wer glaubt, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sollte schnellstens seine Bank kontaktieren und Anzeige erstatten.