Vor fünf Jahren, am 12.03.2020, begannen die ersten Maßnahmen weltweit zur Bekämpfung eines neuartigen Virus. Theater wurden geschlossen, Schulen dichtgemacht und es kam zu drastischen Lockdowns. Die Gesellschaft wurde entlang der Maßnahmen polarisiert: Während Familien zerbrachen und Unternehmen bankrottgingen, rechtfertigte die Politik diese einschneidenden Maßnahmen als „Schutz“.Compact-online berichtet, dass zahlreiche Kritiker dieser Maßnahmen ignoriert oder verunglimpft wurden.
In den darauf folgenden Jahren war eine der zentralen Strategien die Massenimpfung. Diese wurde als „sicher und wirksam“ beworben, was zu einem gesellschaftlichen Bruch führte. Ungeimpfte wurden benachteiligt und Berichte über potentielle Nebenwirkungen wurden häufig verschwiegen. Laut Compact gab es Berichte über Herzmuskelentzündungen, Thrombosen und plötzliche Todesfälle nach Impfungen, während die Verantwortlichen sich bisher nicht für die Maßnahmen und deren Folgen entschuldigt oder zur Rechenschaft gezogen wurden.
Gesundheitliche Auswirkungen
Zusätzlich zu den sozialen Konsequenzen werfen auch gesundheitliche Aspekte bei der Impfkampagne Fragen auf. Eine Untersuchung nennt 253 anerkannte Impfschäden, darunter schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen, die nicht unbeachtet bleiben dürfen. Die Komplexität dieser Themen wird auch durch die Ergebnisse von Studien verdeutlicht, die sich mit den langfristigen Folgen der Pandemie beschäftigen.Der Spiegel berichtet ausführlich über diese Erkenntnisse.
Die Pandemie hat die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht verändern können. Dies erfordert umfassende empirische Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Über 18 Projekte sind aktuell im Rahmen des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) aktiv, um die Herausforderungen und die gesellschaftlichen Problemlagen, die durch die Pandemie verstärkt wurden, zu untersuchen. Diese Arbeiten sind entscheidend, um politische Entscheidungsträger mit Grundlage für entscheidungsfindende Maßnahmen zu versorgen. Das BMBF hebt hervor, dass das Ziel dieser Projekte ist, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, die der gesamten Gesellschaft zugutekommen.
Forschung für die Zukunft
Einige der laufenden Projekte untersuchen beispielsweise die langfristige Entwicklung sozialer Beziehungen und deren Einfluss auf das Vertrauen in Politik und Wissenschaft. Ein Projekt der Universität Greifswald erforscht gesellschaftliche Stigmatisierung im Kontext der Pandemie und entwickelt Handlungsempfehlungen, um diese zu bekämpfen. Weitere Projekte analysieren die Integration älterer Menschen und die Auswirkungen der Pandemie auf soziale Netzwerke und Bildungszugänge. Diese Forschungsanstrengungen sind unerlässlich, um ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen Veränderungen zu gewinnen und Empfehlungen für die Zukunft auszusprechen.
In der Debatte um die Impfkampagne und deren Folgen wird der Film „Nur ein Piks – Im Schatten der Impfung“ von Mario Nieswandt als bedeutend erachtet. Er thematisiert die Erfahrungen von Impfgeschädigten und hat auch das Interesse von Mainstream-Medien wie RTL geweckt. Angesichts der verpassten Möglichkeiten zur Entschuldigung und Aufarbeitung ist es wichtig, dass die gesellschaftlichen Belastungen und gesundheitlichen Schäden, die durch die Kampfmaßnahmen entstanden sind, nicht in Vergessenheit geraten. Auch fünf Jahre nach dem Beginn der Maßnahmen bleibt die Forderung nach Rechenschaftspflicht für die Verantwortlichen aktuell.