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Mecklenburg-Vorpommern

‚Unerlaubte Einreisen entlang der polnischen Grenze: Bundespolizei nimmt mehrere Personen fest‘

Unerlaubte Grenzübertritte: Neue Entwicklungen und Ermittlungsergebnisse.

Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk in Zusammenarbeit mit der gemeinsamen deutsch-polnischen Dienststelle Pomellen hat weitere Fälle von unerlaubten Einreisen über die polnische Grenze aufgedeckt. Nach Bürgerhinweisen konnten Bundespolizisten Männer aus Syrien und dem Jemen feststellen, die keine gültigen Dokumente vorweisen konnten. Die Männer gaben an, über Russland, Weißrussland, Polen und schließlich Deutschland gereist zu sein. Sie wurden in Gewahrsam genommen und der Bundespolizeidienststelle in Pasewalk überstellt.

Eine Kollegin der Bundeszollverwaltung meldete zwei weitere Personen in Krackow, die den aktuellen Migrationsströmen zugeordnet werden konnten. Die Männer aus dem Jemen wurden nach polizeilichen Maßnahmen entweder nach Polen zurückgeschoben oder erhielten eine Anlaufbescheinigung für eine Erstaufnahmeeinrichtung. In einem weiteren Vorfall in Heringsdorf wurden vier jemenitische Staatsangehörige kontrolliert, von denen zwei russische Visa und ein Mann einen Reisepass vorzeigte. Alle Personen äußerten Schutzersuchen und wurden entsprechend weitergeleitet.

Eine zusätzliche Gruppe von drei Personen, ebenfalls aus dem Jemen, wurde am Seebad Ahlbeck festgestellt und ebenfalls unerlaubt über die Grenze eingereist. Die Männer im Alter von 17, 28 und 39 Jahren konnten keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorlegen. Es besteht der Verdacht der Schleusungstätigkeit durch einen unbekannten Schleuser. Nach dem Eingeständnis, über verschiedene Länder nach Deutschland gereist zu sein, äußerten auch diese Personen Schutzersuchen und wurden entsprechend behandelt.

Helena Schmidt

Lebt in Bremerhaven und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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