Tchibo, bekannt für sein umfangreiches Produktsortiment, erweitert sein Angebot mit einem neuen und aufregenden Produkt: einem „Exklusiven Weka Wochenendhaus“. Dieses Tiny House misst 66 Quadratmeter und bietet drei Räume auf zwei Etagen. Aus europäischer Fichte gefertigt, ist das Wochenendhaus mit einer Wandstärke von 70 Millimetern besonders robust und eignet sich hervorragend als Gästeunterkunft oder entspannender Rückzugsort mit Arbeitszimmer. Der Preis liegt bei etwa 50.000 Euro und umfasst bereits einen Aufbauservice, wie remszeitung.de berichtet.
Die Firma Weka aus Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern ist für die Herstellung dieses Hauses verantwortlich. In den letzten Jahren hat die Popularität von Tiny Houses stark zugenommen, besonders durch die Corona-Pandemie und das wachsende Interesse an Hobby-Handwerk. Neben Tchibo bietet auch Otto mit Produkten wie dem „Gartenhaus Bern 90“ eine Vielzahl von mehrgeschossigen Gartenhäusern an, die jedoch zu einem niedrigeren Preis von etwa 27.500 Euro erhältlich sind.
Wichtige Hinweise für Verbraucher
Potenzielle Käufer sollten jedoch darauf achten, dass im Preis für das Tiny House zusätzliche Kosten nicht enthalten sind. Fundament und Dacheindeckung müssen separat kalkuliert werden. Zudem kann für die Aufstellung des Hauses eine Baugenehmigung erforderlich sein, wodurch weitere Kosten entstehen können. Auch die Grundstücksererschließung und der Innenausbau, wie beispielsweise die Installation von Küche und Bad, können den Gesamtpreis erheblich erhöhen. Verbraucher wird geraten, die Angebotsbeschreibung sorgfältig zu lesen, um unerwartete Kosten zu vermeiden. Dies wird auch von fertighaus.de hervorgehoben.
Die Aufstellung eines Tiny Houses ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Haustyp, Nutzung und den Vorschriften der Landesbauordnung spielen eine wesentliche Rolle. In manchen Fällen kann die Nutzung auf Privatgrundstücken oder im Wald untersagt sein. Wenn das Tiny House als Wohnwagen ordnungsgemäß zugelassen ist, ist in der Regel keine Baugenehmigung notwendig, was den Prozess erheblich erleichtert.
Baugenehmigungen und Nutzungsmöglichkeiten
Mobiles Tiny Houses können auf Campingplätzen oder Pachtgrundstücken platziert werden, vorausgesetzt, das ist zulässig. Die Nutzung als Ferienobjekt ist in speziellen Ferienparks erlaubt. Auch das Abstellen in Sondergebieten, die der Erholung dienen, ist gestattet. Diese Sondergebiete liegen häufig in der Nähe von Naherholungsgebieten und haben weniger strenge Gestaltungsvorgaben als reguläre Wohnsiedlungen.
Tiny Houses benötigen oft keine Baugenehmigung, sofern die Wohnfläche 50 Quadratmeter nicht übersteigt und die Erschließung des Baugrunds gegeben ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass solche Häuser normalerweise nicht als dauerhafter Wohnsitz genutzt werden dürfen, es sei denn, die Gemeinde erlaubt dies in ihrem Bebauungsplan. Bei einer dauerhaften Nutzung ist die Einhaltung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erforderlich, es sei denn, das Tiny House wird nicht länger als vier Monate pro Jahr bewohnt.