Der Blick auf die Wettervorhersage verheißt für die kommenden Tage in Mecklenburg-Vorpommern erfreuliche Ausblicke. Laut Nordkurier wird es ab morgen deutlich wärmer, mit Höchsttemperaturen zwischen 11 und 13 Grad. Ab 10 Uhr wird mit 9 Grad gerechnet, und gegen Nachmittag könnten sogar 17 Grad erreicht werden. Die Anzeichen deuten auf sonnige Tage hin, auch wenn vereinzelte dunkle Wolken durch Mecklenburg-Vorpommern ziehen können. Regen ist bis Dienstag jedoch nicht in Sicht.

In der Nacht zu Donnerstag können die Temperaturen auf 5 Grad unter Null sinken, was das Abkratzen der Autoscheiben notwendig macht. Für das Wochenende wird Gartenarbeit und Ausflüge empfohlen, da die Temperaturen zwischen 2 und 18 Grad schwanken werden. Um dem wechselhaften Wetter gerecht zu werden, empfiehlt sich der Zwiebellook, um für alle Wetterlagen gewappnet zu sein.

Warme Wassertemperaturen an Nord- und Ostsee

Die Temperaturentwicklung an Nord- und Ostsee steht ebenfalls im Fokus. Diese Gewässer werden seit den 1990er-Jahren zunehmend wärmer, besonders in der Ostsee, die laut NDR durch den Klimawandel stark betroffen ist. Im Februar 2025 betrug die Wassertemperatur in der Ostsee 2,3 Grad und lag damit 1,1 Grad über dem Durchschnitt. In der Nordsee wurde eine Temperatur von 6,8 Grad über dem langjährigen Mittel gemessen.

2024 stellte sich als das viertwärmste Jahr für die Nordsee heraus, während die Ostsee das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Datenreihe erlebte. Solch erhöhte Temperaturen haben erhebliche Auswirkungen auf die Meeresökologie. Die Erwärmung führt zu weniger Eis, was wiederum den Temperaturanstieg beschleunigt und einen selbstverstärkenden Kreislauf erzeugt. Es wird erwartet, dass diese Veränderungen auch die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen weiterhin verschlechtern werden.

Folgen des Klimawandels

Die starke Erwärmung hat tiefgreifende Folgen. So nimmt das warme Wasser weniger Sauerstoff auf, was die Lebensbedingungen für viele Meeresbewohner verschlechtert. Zudem sind Algenblüten durch die Erwärmung und eine Überdüngung der Gewässer begünstigt. Diese bringen wiederum eine reduzierte Lichtdurchlässigkeit in tiefere Wasserschichten mit sich. Der Blasentang in der Ostsee erlebte in den letzten 50 Jahren einen Rückgang um 90 Prozent.

Der Klimawandel wird zu mindestens 50 Prozent für die Veränderungen in der Ostsee verantwortlich gemacht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase unerlässlich. Experten empfehlen zudem, die Düngerbelastung im Meer zu senken, um die negativen Folgen der Erwärmung abzumildern und die Erholung der Meeresflora und -fauna zu fördern.

Die Entwicklungen der letzten Jahre sind auch eine Herausforderung für den Tourismussektor. Hohe Algenmengen können die Strände unattraktiv machen und so negativen Einfluss auf die Urlauberzahlen haben. Für die Region ist die Bewältigung dieser Herausforderungen von zentraler Bedeutung.