Am 30. Dezember 2024 steht eine stürmische Silvesternacht bevor, die auch Auswirkungen auf die Feierlichkeiten hat. Laut NDR wurde für Norddeutschland regnerisches und stürmisches Wetter prognostiziert, was zur Absage mehrerer offizieller Feuerwerke führte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor starken Winden und dem Risiko von abgelenkten Raketen, die Brände oder Verletzungen verursachen können. Aus diesem Grund sind das Böllern in der Nähe von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altenheimen sowie bei Reet- und Fachwerkhäusern oder Tankstellen untersagt.

In Klinken der Nordsee wurden unter anderem professionelle Laser- und Pyroshows abgesagt, ebenso wie das Neujahrsbaden in Büsum. Auch öffentliche Silvester-Events in Schleswig-Holstein, wie die Feuerwerke auf Helgoland und in St. Peter-Ording sowie die Open-Air-Party in Westerland, wurden gestrichen. Der Silvesterlauf in Westerland wurde ebenfalls abgesagt. Allerdings sollen Feuerwerke in Großenbrode, Heiligenhafen und Hörnum auf Sylt wie geplant stattfinden. Zudem fallen wetterbedingt die Schiffsverbindungen von Cuxhaven nach Helgoland aus.

Wetterbilanz 2024

Stuttgarter Zeitung berichtete, lag die Temperatur 2,7 Grad über dem Mittel der Referenzperiode 1961-1990 und 1,6 Grad über dem Mittel 1991-2020. Es war auch ein bemerkenswert nasses Jahr mit 903 Litern Niederschlag pro Quadratmeter, was die historischen Mittelwerte deutlich übertraf.

Besonders stark regnete es am 1. August in Trendelburg mit 169,8 Litern an einem Tag. Zudem wurde eine Sonnenscheindauer von knapp 1.700 Stunden verzeichnet, was ebenfalls über dem Soll von 1.544 Stunden liegt. Das Jahr brachte zwar weniger Unwetterschäden als im Vorjahr, dennoch waren die Wetterereignisse belastend für viele Regionen, wie die Hochwasserereignisse in Bayern und Baden-Württemberg im Juni zeigen.