Am Mittwochvormittag, den 12. März 2025, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B108 in der Nähe von Teterow. Bei dem Unfall kam es zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Skoda. Der 55-jährige Fahrer des Skoda geriet auf die Spur des entgegenkommenden Lkw. Trotz eines Ausweichmanövers des Lkw-Fahrers, der versuchte, in den Graben zu fahren, um den Zusammenstoß zu vermeiden, kam es zur Kollision.
Nach dem Aufprall drehte sich der Skoda und blieb entgegen der Fahrtrichtung stehen. Ein Rad der Vorderachse des Fahrzeugs riss ab, und der Fahrer wurde im Wrack eingeklemmt. Die Feuerwehr musste mit schwerem Gerät zur Rettung des Mannes anrücken. Eine schonende Rettung wurde durch den Kofferraum durchgeführt; die Fahrertür musste herausgeschnitten werden, um den Verunglückten zu befreien. Der Autofahrer erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Rostock gebracht.
Fahrzeugführung und Verletzungen
Der polnische Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Verkehrsbehörden haben die B108 in beiden Richtungen gesperrt, um an der Bergung des in den Graben gefahrenen Lkw zu arbeiten.
Aktuell laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. Solche schweren Verkehrsunfälle sind nicht nur tragisch für die betroffenen Personen, sondern werfen auch Fragen zur Verkehrssicherheit auf. Laut destatis sind umfassende Unfallstatistiken entscheidend, um das Unfallgeschehen zu verstehen und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu ergreifen. Die Daten zu solchen Unfällen dienen der Politik, insbesondere in der Infrastruktur- und Verkehrssicherheitspolitik.
Die Zusammenhänge zwischen Unfallursachen und Verkehrsinfrastruktur sind von großer Bedeutung. Ständige Erhebungen ermöglichen den Vergleich von Unfallrisiken und sind essenziell, um Strukturen im Straßenverkehr zu verbessern, wie destatis berichtet.