Am 3. Januar 2025 kam es in der Region Rostock aufgrund von Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt zu zahlreichen Glätteunfällen. Bis zum späten Nachmittag wurden etwa 20 Unfälle registriert, was die Behörden in Alarmbereitschaft versetzte.
In Rostock Diedrichshagen geriet ein Linienbus von der Straße und rutschte in einen Graben. Dabei wurden der Fahrer und ein Insasse leicht verletzt, während sieben Fahrgäste unverletzt blieben. Die Straße war zeitweise voll gesperrt, da der Bus nicht mehr fahrbereit war. Zu einem weiteren Unfall kam es in der Rostocker Innenstadt.
Linienbus schiebt zwei Autos ineinander
In der Innenstadt, genauer gesagt in der August-Bebel-Straße, ereignete sich um etwa 12.30 Uhr ein Auffahrunfall, bei dem ein Linienbus der „Rebus“-Linie 113 beteiligt war. Das Fahrzeug rutschte beim Abbremsen auf einen stehenden Skoda und schob diesen auf einen Audi. Der Fahrer des Skoda erlitt dabei leichte Verletzungen und erhielt medizinische Behandlung. Der Busfahrer, die Fahrgäste sowie die Insassen des Audi blieben unverletzt. Die Wetterbedingungen waren laut Berichten von Nordkurier starkes Schneetreiben, und die Straßen waren vereist.
Weitere Unfälle wurden im Landkreis Rostock gemeldet. Auf der B103 bei Kritzkow kam es zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen, bei dem fünf Personen, darunter zwei Kinder, leicht verletzt wurden. Auch auf der Strecke zwischen Gutow und Zehna rutschte ein Auto in den Gegenverkehr, was zu zwei leicht verletzten Personen führte. Auf der A19 kam es ebenfalls zu einem Vorfall: Zwei Autos sowie ein Lkw rutschten kurz vor der Abfahrt Laage Richtung Berlin von der Fahrbahn ab, jedoch gab es keine Verletzten. Diese Unfälle führten zu einer Vollsperrung der A19. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Unfallgeschehen in der Innenstadt aufgenommen, während die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr vor Ort waren, wie in NDR berichtet.