Am Dienstag hat die Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Neuruppin gegen 31 Personen ermittelt, die in Zusammenhang mit gewalttätigen Auseinandersetzungen während der Anreise zu einem Fußballspiel stehen. Den Tatverdächtigen werden strafrechtliche Delikte wie Sachbeschädigung, gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. In einem groß angelegten Einsatz wurden 33 Durchsuchungsbeschlüsse in mehreren Bundesländern vollstreckt, darunter Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen.
Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten eine Vielzahl von Beweismitteln, darunter Mobiltelefone, Tablets, Laptops, verbotene Pyrotechnik und Drogen. In einigen Fällen waren die Einsatzkräfte gezwungen, gewaltsam in Wohnungen einzudringen, da die Gefahr der Beweismittelsvernichtung bestand. Die Operation konzentrierte sich auf mehrere Städte, darunter Berlin-Friedrichshain, Schwerin, Rostock, Essen und Bochum. – OTS