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Deutschlands größte Gesundheitsstudie geht in die nächste Runde

Forschung für eine gesündere Zukunft: Neueste Erkenntnisse aus Deutschlands größter Gesundheitsstudie

Die NAKO Gesundheitsstudie, die als die größte Gesundheitsstudie Deutschlands gilt, geht bereits in die dritte Runde. Seit 2014 werden zufällig aus den Melderegistern ausgewählte Erwachsene in 18 Studienzentren bundesweit medizinisch untersucht und zu ihren Lebensumständen befragt. Vor zehn Jahren wurden in Mecklenburg-Vorpommern die ersten Studienzentren eröffnet. Die Möglichkeit zur Zweituntersuchung besteht noch bis Juni in Mecklenburg-Vorpommern, bevor die dritte Phase der Studie bundesweit beginnt.

Das Ziel der Langzeitstudie ist es, chronische Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Depressionen genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung zu verbessern. Die Uni­versitätsmedizin Greifswald koordiniert die Studie in Mecklenburg-Vorpommern und verfügt über langjährige Erfahrung in Epidemiologie und Versorgungsforschung.

Ein besonderer Ansatz in Mecklenburg-Vorpommern sind die temporären Studienzentren, die eingerichtet wurden, um die Teilnahme zu erleichtern. In der Seenplatte haben bereits über 22.000 Personen an der Untersuchung teilgenommen. Die Ergebnisse der Studie sind weltweit von großem Interesse, da sie wertvolle Erkenntnisse für den medizinischen Fortschritt liefern.

Die NAKO Gesundheitsstudie wird deutschlandweit in 18 regionalen Studienzentren durchgeführt und finanziert. Das Untersuchungsprogramm beinhaltet eine Vielzahl von medizinischen Untersuchungen und wird in regelmäßigen Abständen wiederholt, um Veränderungen im Gesundheitszustand zu erkennen. Bislang sind über 130.000 Probanden an der Studie beteiligt, und die Ergebnisse werden in wissenschaftlichen Fachjournalen veröffentlicht.

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Lebt in Bremerhaven und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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