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Bundeswehrübung im Rostocker Seehafen: National Guardian im Fokus

Geheime Manöver am Seehafen Rostock: Was steckt hinter der Übung «National Guardian»?

Im Rostocker Seehafen findet am Freitag eine Bundeswehrübung statt, an der Hunderte Soldaten und Reservisten teilnehmen. Ziel der Übung ist es, den militärischen Schutz des Seehafens als wichtigen Logistikstützpunkt zu gewährleisten und die Verladung von Leopard-2-Kampfpanzern und schweren Fahrzeugen auf Fähren für den Weitertransport nach Litauen zu üben.

Diese Trainingseinheit trägt den Titel „National Guardian“ und ist Teil der deutschen Übungsserie „Quadriga“, die wiederum im Rahmen des Nato-Großmanövers Steadfast Defender durchgeführt wird. Dabei werden die Streitkräfte auf Alarmierung, Verlegung an die Nato-Außengrenzen im Nordosten und Südosten sowie Gefechtssituationen vorbereitet.

Zu der Übung in Rostock werden etwa 300 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Militär und Gesellschaft erwartet. Unter den Gästen befinden sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP).

Die Präsenz solch hochrangiger Persönlichkeiten zeigt die Bedeutung und Ernsthaftigkeit dieser Übung im Rostocker Seehafen im Rahmen der Verteidigungsstrategie im Nordosten Deutschlands. Es wird erwartet, dass die Teilnehmer in realistischen Szenarien auf mögliche sicherheitspolitische Herausforderungen vorbereitet werden, wodurch die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr gestärkt und optimiert wird.

Helena Schmidt

Lebt in Bremerhaven und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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