Maximiliane Rall, die ehemalige deutsche Nationalspielerin, hat einen Wechsel zum VfB Stuttgart vollzogen. Sie unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2027 und wird mit der Rückennummer 80 auflaufen. Laut t-online hat Rall zahlreiche Angebote aus dem In- und Ausland erhalten, entschied sich jedoch für den VfB. Sportdirektor Sascha Glass zeigt sich erfreut über diesen Neuzugang.

Eingehender betrachtet man Ralls Beweggründe, wird schnell klar, dass ihre Verbindung zum Verein und zur Region eine entscheidende Rolle spielten. Rall ist gebürtige Schwäbin und hat bereits ihre Zeit in den USA bei den Chicago Red Stars hinter sich. Die enge Freundschaft zu Jana Beuschlein, die ebenfalls beim VfB spielt, bestätigte ihren Wunsch, zurück nach Deutschland zu wechseln. „Ich wollte unbedingt wieder nach Deutschland kommen und habe immer den VfB verfolgt“, äußerte Rall in einem Interview, wie 90min berichtet.

Karriere und Erfolge

Maximiliane Rall kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Zuvor war sie drei Jahre beim FC Bayern München aktiv, nachdem sie von der TSG Hoffenheim dorthin gewechselt war. Auf internationaler Ebene konnte sie zwischen 2018 und 2022 insgesamt neun Partien für die deutsche A-Nationalmannschaft bestreiten. Ihre Fähigkeiten als kopfballstarke, schnelle und flexibel einsetzbare Spielerin sollen dem VfB Stuttgart helfen, die Ziele des Vereins zu erreichen, der aktuell das Bestreben hat, in die 2. Liga aufzusteigen.

Nach einem letzten Engagement in der National Women’s Soccer League (NWSL) bei den Chicago Red Stars, wo sie bis zum Jahreswechsel spielte, kehrt Rall zurück in ihre Heimat und schließt ein Kapitel im DFB-Team möglicherweise endgültig. Diese Rückkehr wird als strategischer Schritt gesehen, nicht nur für ihre persönliche Karriere, sondern auch als wertvolle Verstärkung für den VfB Stuttgart, der mit seiner Leistung in der Regionalliga an der Tabellenspitze steht, wie ebenfalls in 90min thematisiert.

Die Entscheidung für den VfB Stuttgart wurde von Ralls Persönlichkeit und ihrer hervorragenden Karriere geleitet, die nun ein neues Kapitel in der Frauen-Bundesliga aufschlagen wird. Ihr Wechsel fügt sich nahtlos in die aktuell vielen Transfers, die im Frauenfußball während des noch nicht offiziell eröffneten Transferfensters stattfinden, ein.