In einem besorgniserregenden Vorfall in Elsenfeld, Landkreis Miltenberg, wurde die Polizei am Freitagabend wegen eines 26-Jährigen alarmiert, der sich wegen eines ausstehenden Haftbefehls der Festnahme widersetzte. Der Mann bedrohte die Beamten mit einer täuschend echt aussehenden Softair-Pistole, die zu einem kritischen Moment in der Auseinandersetzung beitrug. Dieser Vorfall fand am 15. März 2025 statt und nötigte die Einsatzkräfte, zusätzliche Unterstützung anzufordern, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Laut pnp.de war der Beschuldigte stark betrunken und hatte sich in seiner Wohnung verschanzt.

Nach einer mehr als vierstündigen Verhandlung und Verhandlungen entschloss sich der Mann schließlich, seine Wohnung freiwillig zu verlassen. Er wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der genaue Grund für den bestehenden Haftbefehl bleibt bislang unbekannt.

Waffen im Fokus

Dieses Ereignis wirft ein schärferes Licht auf die Problematik des Umgangs mit erlaubnisfreien Waffen wie Softair-Pistolen in Deutschland. Am 4. März 2025 hatte beispielsweise die Bundespolizeiinspektion Waidhaus während von Grenzkontrollen in Waidhaus mehrere verbotene Waffen sichergestellt. Dabei wurden unter anderem drei Softair-Pistolen getroffen, die von jungen Deutschen vor der Kontrolle auf einem Asiamarkt in Tschechien erworben worden waren. Die Waffen, die nach deutschem Waffengesetz verboten sind, führten zu Ermittlungsverfahren gegen die 17- bis 18-jährigen Besitzer. Diese Informationen wurden höflich von presseportal.de bereitgestellt.

Die Bundespolizei warnt eindringlich, dass Waffen, die im Ausland erworben werden, die Bestimmungen des deutschen Waffengesetzes verletzen können. Diese Problematik ist besonders relevant für die Inspektion Waidhaus, deren Hauptaufgaben die Binnengrenzfahndung, Sicherheit von Bahnreisenden und die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität sind.