Am 4. Februar 2025 steht der Jackpot beim Lotto 6aus49 erneut im Fokus der Spielgemeinde. Der Lottoschein beinhaltet Kästchen mit 49 Zahlen, die angekreuzt werden können. Für jeden ausgefüllten Tipp fallen Kosten von 1,20 Euro an, wobei die Teilnahmekosten von der Anzahl der Tipps abhängen und nicht von der Anzahl der Spielscheine. Zu beachten ist, dass zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr pro Spielschein veranschlagt wird. Neben Lotto 6aus49 haben Spieler auch die Möglichkeit, an den Zusatzlotterien Spiel 77, Super 6 und GlücksSpirale teilzunehmen, deren Teilnahmegebühren 2,50 Euro, 1,25 Euro und 5,00 Euro betragen, respektive.
Eine bedeutende Änderung im Lottowesen trat am 1. November 2023 in Kraft: Die bis dato geltende Zwangsausschüttung des Jackpots bei einer Gewinnsumme von mehr als 45 Millionen Euro wurde abgeschafft. Diese Regelung sorgte dafür, dass bei nicht erreichten Gewinnen in der Gewinnklasse 1 der Jackpot an untere Klassen ausgeschüttet wurde. Nun verbleiben die Ausschüttungsbeträge in der Gewinnklasse 1, und der Jackpot kann bis zu einem Maximalwert von 50 Millionen Euro anwachsen. Bei Knacken des Maximaljackpots beginnt die nächste Ziehung mit einem Grundbetrag von 1 Million Euro plus nicht ausgeschüttete Beträge. Diese Änderungen wurden seitens Lotto Niedersachsen vorgenommen, um den Glückscharakter des Spiels zu stärken und unattraktive Ziehungstage zu reduzieren.
Spielverhalten und Glücksspielerfahrungen in Deutschland
Für Darmstadt und die gesamte Bundesrepublik zeigt der Glücksspiel-Survey 2023, dass 36,5 % der Befragten in den letzten 12 Monaten an Glücksspielen teilgenommen haben. Besonders hervorzuheben ist, dass 19,8 % der Glücksspielenden Lotto 6aus49 spielen, was die Beliebtheit dieser Lotterie unterstreicht. Der Survey wurde zwischen dem 1. August und 16. Oktober 2023 durchgeführt und umfasste 12.308 Interviews, die telefonisch und online erhoben wurden. Im Vergleich zu der Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) lässt sich kein direkter Vergleich anstellen, da die BZgA nur telefonische Befragungen durchführte.
Die Ergebnisse zeigen, dass der höchste Anteil der Glücksspielenden in der Altersgruppe von 56 bis 70 Jahren liegt, wobei der Spielanteil bei Männern (40,4 %) höher ist als bei Frauen (32,7 %). Zudem gibt es kaum Unterschiede im Glücksspielverhalten nach Schulabschluss. Während 12,2 % der Befragten mindestens einmal pro Woche spielen, geben 27,2 % an, dass sie an nur einer Art von Glücksspiel teilnehmen. Der Glücksspiel-Survey hebt zudem hervor, dass 2,4 % der Bevölkerung eine Glücksspielstörung aufweisen, wobei jüngere Frauen und die Altersgruppe der 18 bis 25-Jährigen einen Anstieg der schweren Glücksspielstörung verzeichneten.
Die Teilnahme am Lotto bleibt trotz der neuen Regelungen und der Umstrukturierung der Jackpot-Ausschüttungen ein zentraler Bestandteil des deutschen Glücksspielverhaltens. Viele Menschen schätzen die Möglichkeit, bei einer Ziehung möglicherweise das große Glück zu haben.
In Anbetracht dieser Kurzanalysen des Glücksspielverhaltens und der Entwicklungen beim Lotto 6aus49 bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Regelungen auf die zukünftige Teilnahme am Spiel auswirken werden.
Für detaillierte Informationen über die aktuellen Lottozahlen und weitere Entwicklungen im Glücksspielbereich, siehe t-online.de, Lottomagazin und Glücksspielsucht NRW.