Am 10. März 2025 hat Israel die Stromversorgung des Gazastreifens eingestellt. Diese drastische Maßnahme geht auf eine Anweisung des israelischen Energieministeriums zurück, die unterzeichnet wurde, um Druck auf die Hamas auszuüben, die weiterhin israelsche Geiseln festhält. Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist bereits seit Wochen katastrophal, nachdem Israel zuvor ebenfalls die humanitären Hilfslieferungen vollständig gestoppt hatte. Berichten zufolge wurden die Hilfslieferungen seit beinahe einer Woche ausgesetzt und der einzige verbleibende Stromanschluss ist mit Wasseraufbereitungsanlagen verbunden, was die Gefahr einer Wasserknappheit erhöht.
Das einzige Kraftwerk im Gazastreifen hatte seit dem Beginn des Gaza-Kriegs vor eineinhalb Jahren die Produktion eingestellt, was die ohnehin lückenhafte Stromversorgung noch verschärfte. Vor den Konflikten fanden sich im Gazastreifen noch zehn Stromleitungen, mittlerweile gibt es nur noch eine fungierende. Diese Entwicklung stellte die Bevölkerung vor immense Herausforderungen, da viele auf Solarenergie und Generatoren zurückgreifen müssen, um grundlegende Bedürfnisse zu decken. Die Tatsache, dass vor dem Massaker am 7. Oktober 2023 die Infrastruktur schon stark beschädigt war, macht die Situation noch bedrängender. Laut dem israelischen Energieminister Eli Cohen soll die aktuelle Maßnahme ein Mittel sein, um die Hamas zu zwingen, endlich den Weg für Verhandlungen über eine Waffenruhe zu ebnen. ZDF berichtete, dass …
Waffenruhe und Geiseln
Israel fordert für eine verlängerte Waffenruhe die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens und die Übergabe der verbleibenden Geiseln. In einer ersten Phase der Waffenruhe wurden bereits 33 Geiseln an Israel übergeben, jedoch darunter auch acht Tote. Der US-Gesandte Boehler hat in diesem Zusammenhang direkte Verhandlungen mit der Hamas geführt. Währenddessen gibt es noch 58 Geiseln im Gazastreifen, von denen 34 für tot erklärt wurden. Diese traurige Bilanz ist ein weiterer Beweis für die verheerenden Auswirkungen des durch die Hamas ausgelösten Krieges auf die Zivilbevölkerung des Gazastreifens, das zudem stark zerstört wurde. Unser Mitteleuropa berichtet, dass …
Weitere aktuelle Nachrichten
Während die geopolitische Lage im Nahen Osten angespannt bleibt, gibt es auch andere bedeutende Ereignisse. So plant die Deutsche Post, bis zum Jahresende 8.000 Stellen in Deutschland abzubauen, um hohen Kosten entgegenzuwirken. Der Abbau soll sozialverträglich gestaltet werden und betrifft hauptsächlich den Brief- und Paketbereich von DHL.
In den USA ist ein Flugzeug mit fünf Personen an Bord auf den Parkplatz eines Altenheims in Manheim, Pennsylvania, gestürzt. Der Pilot meldete eine offene Tür und wollte zur Landung zurückkehren. Rettungsdienste waren vor Ort, während schwarzer Rauch aufstieg. Zudem hat Österreich beschlossen, Asyl-Rückweisungen an der deutschen Grenze abzulehnen, was möglicherweise die EU-Notfallklausel aktivieren könnte, um keine neuen Asylanträge anzunehmen.
Auf eine andere Art sorgt der 84-jährige Kult-Hippie Rainer Langhans, ehemaliger Bewohner einer Kommune, für Aufsehen, da er gegen Prostatakrebs kämpft, was große Besorgnis um seinen Gesundheitszustand auslöst.
In der Forschung haben US-Wissenschaftler kürzlich mit Hilfe der Genschere CRISPR-Cas Mäuse mit Mammutfell gezüchtet. Für diese Entwicklung analysierten sie über 100 Genome von Mammuts und Elefanten und identifizierten Gene, die für ein dichtes Fell und eine dicke Fettschicht verantwortlich sind. Diese Erkenntnisse könnten in Zukunft neue Wege für die Gentechnik eröffnen. Süddeutsche Zeitung berichtet, dass …