Die Philipps-Universität Marburg veranstaltet am Freitag, den 28. März 2025, eine Informationsveranstaltung für das Gast- und Senior*innenstudium. Diese findet von 09:30 bis 11:00 Uhr im Neuen Seminargebäude B|07, Raum +1/0050, am Pilgrimstein 12 statt. Interessierte können sich ab dem 1. April 2025 für das Studium anmelden, das ohne formale Zugangsvoraussetzungen wie ein Abitur besucht werden kann. Die Gasthörergebühr beträgt pro Semester 100 Euro.
Zusätzlich zum regulären Studienangebot bietet die Universität spezielle Vorträge in Zusammenarbeit mit dem Marburger Senioren-Kolleg e.V. an. So sind Lehrveranstaltungen wie „Sozial- und Bevölkerungsgeographie“ am Fachbereich Geographie für Gasthörerinnen und Gasthörer geöffnet. Angemeldete Teilnehmer können exklusiv an Veranstaltungen wie dem „Philosophischen Studienkreis“ und dem Kurs „Grundlagen des digitalgestützten Lernens im Gast- und Seniorenstudium“ im Sommersemester 2025 teilnehmen.
Umfangreiche Programme und Unterstützung
Ein vollständiges Studienprogramm kann auf der Webseite der Philipps-Universität Marburg eingesehen werden: Universität Marburg. Außerdem wird im April eine Beratungs- und Sprechstunde angeboten, die dienstags und donnerstags von 09:30 bis 11:00 Uhr in der Deutschhausstraße 3, Erdgeschoss, Raum A014 (barrierefreier Zugang) stattfindet.
Der Akademische Verein der Senioren in Deutschland (AVDS) engagiert sich ebenfalls für die Belange Senior*innen und Gasthörer an deutschen Universitäten. Er setzt sich für ein einheitliches, offenes und gemeinsames Seniorenstudium ein und bietet umfassende Informationen zu Studienformen sowie Beratungen an. Diese Initiative hilft dabei, die Möglichkeiten des Seniorenstudiums in den verschiedenen Bundesländern zu bündeln und zu fördern, wie auf der Webseite des Bildungsservers zu finden ist.
Zunehmende Digitalisierung im Bildungsbereich
Ein weiterer Aspekt, den der AVDS und andere Einrichtungen hervorheben, ist die zunehmende Digitalisierung der Bildung für ältere Erwachsene. Vor der Corona-Pandemie waren Onlineveranstaltungen kaum präsent, aber die Nachfrage hat seither stark zugenommen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere (BAG WiWA) unterstützt diesen Trend, indem sie Institutionen vernetzt, die sich der Weiterbildung für Senior*innen widmen.
Zusätzlich verfügt das ZAWIW der Universität Ulm über Programme, die Forschungsprojekte initiieren, bei denen ältere Menschen eigene Themen aufgreifen können. Hier wird Wert auf die Einbeziehung der Perspektiven und Erfahrungen älterer Menschen gelegt, was zur Stärkung des Seniorenstudiums beiträgt.
Daher eröffnet das Gast- und Seniorenstudium an der Philipps-Universität Marburg nicht nur Bildungschancen, sondern trägt auch insgesamt zur wissenschaftlichen Weiterbildung in der Lebensphase ab 50 bei.