Am 17. März 2025 ereignete sich im Engadin, Schweiz, ein tragischer Absturz eines einmotorigen Propellerflugzeugs, bei dem alle drei Insassen ums Leben kamen. Das Flugzeug startete um 17:20 Uhr vom Flugplatz Samedan, mit dem Ziel Roskilde in Dänemark. Nur zwei Minuten nach dem Start stürzte die Maschine in einem bewohnten Gebiet ab und brannte vollständig aus. Die bleibt jedoch ein Rätsel, um das die Ermittlungen der Behörden kreisen.

Die identifizierten Todesopfer sind die Vorsitzende einer Anwaltskanzlei, ein langjähriger Jurist der Kanzlei sowie deren gemeinsamer Sohn. Zunächst waren falsche Informationen kursiert, die eine deutsche Familie als Passagiere vermuteten. Das abgestürzte Flugzeug, ein Typ Extra EA-400, war am 13. März 2025 aus Dänemark angereist und hatte sich auf dem Rückflug befunden.

Ermittlungen und Bergungsarbeiten

Am Unfallort, etwa 25 Kilometer südöstlich von Davos, in der Nähe einer Siedlung mit Ferienwohnungen, berichteten Augenzeugen von einer Explosion und einem großen Feuerball vor dem Absturz. Glücklicherweise kam am Boden niemand zu Schaden. Die Bundesanwaltschaft und die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle haben Ermittlungen zur Absturzursache eingeleitet, unterstützt durch die Staatsanwaltschaft Graubünden und die Bundeskriminalpolizei. Eine Luftraumsperre wurde durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) verfügt.

Am Boden sorgten verschiedene Rettungsdienste, darunter die Feuerwehr Plaiv und die Rega, für die Erstversorgung während des Einsatzes. Die Bergungsarbeiten waren ursprünglich für den 18. März 2025 geplant. Die formale Identifikation der Todesopfer steht jedoch noch aus, da die betroffenen Familien und die zuständigen Behörden eng zusammenarbeiten müssen.

Flugsicherheit im Fokus

Im Kontext dieses Unglücks ist es wichtig, einen Blick auf die Flugsicherheit zu werfen. Laut Forschungsinformationssystem.de gibt es weltweit erhebliche Fortschritte in der Flugsicherheit. Statistiken zeigen, dass trotz einer Steigerung der Flüge die Zahl der tödlichen Unfälle kontinuierlich gesenkt werden konnte. Technologische Entwicklungen sowie regelmäßige Schulungen der Piloten haben zur Reduzierung der Unfälle beigetragen.

Die aktuellen Erhebungen zum Thema Flugsicherheit sind auch für die zuständigen Behörden von Bedeutung, um nicht nur die Ursachen des aktuellen Unglücks zu ermitteln, sondern auch zukünftige Vorfälle zu vermeiden. Das passierte Unglück wird daher eingehend untersucht und als Anlass genommen, weitere Sicherheitsmaßnahmen zu evaluieren.

Das Merkur.de und die Engadinerpost berichten, dass die Bundesanwaltschaft eine Strafuntersuchung gemäß Art. 98 des Luftfahrtgesetzes eröffnet hat, um die genauen Umstände des Absturzes zu klären und mögliche rechtliche Konsequenzen zu prüfen.