Hessen

Sensation im Odenwald: Storch brütet erstmals nach 53 Jahren wieder im Naturschutzgebiet

Erkundung der Wunder im Morgengrauen: Neugierig auf den Storch im Odenwald, das Gerichtszelt für den Prinz Reuß-Prozess und vieles mehr.

In der hessischen Region Odenwaldkreis hat sich nach 53 Jahren erstmals wieder ein Storch niedergelassen, um zu brüten. Das Storchenweibchen hat sich im Naturschutzgebiet Brensbacher Bruch niedergelassen und brütet auf einem acht Jahre alten Horst. Normalerweise brüten die Zugvögel lieber in flacheren Gebieten wie Darmstadt-Dieburg oder Groß-Gerau. Die Beweggründe für die Rückkehr des Storches in den Odenwald bleiben jedoch unklar.

Im Kreis Fulda hat sich das neu eingeführte Starkregen-Alarmsystem bei einem kürzlichen Unwetter bewährt. Regensensoren lösten 26 Alarmmeldungen in acht Gemeinden aus, während Pegelstände in sechs Orten zwölfmal Alarm auslösten. Diese Daten lieferten wichtige Informationen für die Feuerwehr, um die Auswirkungen des Unwetters zu bewältigen.

In Darmstadt beginnt heute der Prozess gegen einen 56-Jährigen, der im Vollrausch versehentlich einen Freund erschossen haben soll. Der Staatsanwaltschaft zufolge wird dem Darmstädter fahrlässige Tötung vorgeworfen. Der Vorfall ereignete sich 2022 bei einer Party in einer Gartenhütte in Dreieich, bei der der Täter nach Konsum von Alkohol und Kokain versehentlich auf seinen Freund geschossen hatte.

Die Stadt Frankfurt bereitet sich auf einen besonderen Gerichtsprozess vor, bei dem es um ein mutmaßliches Reichsbürger-Netzwerk um Heinrich XIII. Prinz Reuß geht. Aufgrund des erwarteten großen öffentlichen Interesses wird in Frankfurt-Sossenheim derzeit ein Gerichtszelt errichtet, das Platz für rund 170 Personen bietet. Der Prozess gegen Prinz Reuß und acht weitere Angeklagte soll am 21. Mai beginnen.

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Felix Meier

Lebt in Brandenburg und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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