Die Verbraucherpreise in Hessen haben sich im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Laut op-online.de betrug die Inflationsrate im Dezember 2024 voraussichtlich 2,7 Prozent. Dies stellt einen Anstieg im Vergleich zu den 1,8 Prozent im Oktober 2024 und 2,0 Prozent im November 2024 dar. 2023 lag die Inflationsrate noch bei 5,8 Prozent.
Im Durchschnitt des gesamten Jahres 2024 wurde ein Anstieg der Verbraucherpreise um 1,8 Prozent verglichen mit dem Vorjahr prognostiziert. Die Entwicklung der Energiepreise half maßgeblich, die Inflation zu dämpfen: Diese sanken im Durchschnitt um 5,7 Prozent und verhinderte so einen stärkeren Anstieg der Inflationsrate. Ohne diesen Rückgang der Energiepreise hätte die Inflationsrate sogar bei 2,7 Prozent gelegen, so hessenschau.de.
Warengruppen und Dienstleistungen
Die Analyse der Verbraucherpreise zeigt, dass im Jahr 2024 die Kosten für Waren lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zu 2023 stiegen. Besondere Preisanstiege wurden bei bestimmten Lebensmitteln beobachtet: Der Preis für Butter hat im Jahresvergleich um über 20 Prozent zugenommen. hingegen gab es einen Anstieg der Preise für Dienstleistungen, die im Durchschnitt um 4,6 Prozent teurer wurden.
Die Nettokaltmieten für Wohnungen erhöhten sich ebenfalls. Sie stiegen 2024 um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem wird eine detaillierte Auswertung der Inflationszahlen, die am 9. Januar 2025 veröffentlicht wird, erwartet und Ökonomen prognostizieren eine ähnliche Teuerungsrate von über 2 Prozent für 2025 insbesondere aufgrund von Faktoren wie dem Anstieg des CO2-Preises und der Verteuerung des Deutschlandtickets.
Entwicklung der Preise im November 2024
Im November 2024 zeigte sich ein Rückgang der Verbraucherpreise um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Insbesondere günstiger wurden Flugtickets, die um 15,2 Prozent und Pauschalreisen, die um 13,2 Prozent sanken. Dennoch gab es auch teurere Preise, vor allem für frisches Gemüse (+1,9 %) und Obst (+1,6 %). Die Energiepreise lagen im November im Schnitt 0,5 Prozent unter den Preisen des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Energiepreise einen Rückgang von 6,6 Prozent, was statistik.hessen.de beschreibt.
In der Betrachtung der Nahrungsmittelpreise zeigt sich im November 2024 ein Anstieg von durchschnittlich 2,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Besonders bei Butter ergab sich ein auffälliges Preiswachstum von 41,1 Prozent. Die Kerninflation, ohne Betrachtung von Nahrungsmitteln und Energie, betrug 2,9 Prozent. Diese Trends spiegeln die komplexe Lage der Marktentwicklung wider, die sowohl von globalen als auch von lokal spezifischen Faktoren beeinflusst wird.