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Kritische Lage in Mainz und Wiesbaden: Schweinepest bedroht die Region

Jagdverbot und Sicherheitszone – Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest in Mainz und Wiesbaden

Vor kurzem wurde in Hessen ein Fall der Afrikanischen Schweinepest entdeckt. Dies hat Auswirkungen auf die Region Mainz und Wiesbaden, die nun Maßnahmen ergreifen, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Jagdverbot und Sicherheitszone

In Mainz und dem Kreis Mainz-Bingen herrscht derzeit Ungewissheit über den Umgang mit der Schweinepest. Ein totes Wildschwein in der Nähe von Rüsselsheim wurde positiv auf die Krankheit getestet, was zur Einrichtung einer Sicherheitszone von 15 Kilometern führte. Diese Zone erstreckt sich auch über Teile von Mainz und dem Kreis Mainz-Bingen.

Laut dem Revierjagdmeister Thomas Köhrer dient das Jagdverbot dazu, zu verhindern, dass infizierte Wildschweine aufgeschreckt und die Krankheit weiterverbreitet werden.

Potentielle Folgen

Sollte die Schweinepest auch in Mainz-Bingen auftreten, sind harte Konsequenzen zu erwarten, so Köhrer. Die Krankheit ist hochansteckend für Wild- und Hausschweine. Im schlimmsten Fall müssten die Hausschweine getötet werden. Dies würde besonders die Betriebe in Rheinhessen betreffen, von denen einige mehrere hundert Tiere halten.

Des Weiteren könnte die Landwirtschaft Einschränkungen bei der Getreideernte erfahren, da Maschinen möglicherweise nicht mehr eingesetzt werden dürfen, um die Wildschweine nicht zu vertreiben.

Stadt Wiesbaden handelt

Auch Wiesbaden ist betroffen, da Teile des Stadtgebiets in der Sicherheitszone liegen. Das Veterinäramt organisiert die Suche, Bergung und Entsorgung von Wildschweinkadavern und testet die Tiere auf die Krankheit. Maßnahmen wie ein Jagdverbot und eine Leinenpflicht für Hunde werden in Betracht gezogen.

Vorbeugende Maßnahmen

Um eine weitere Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, werden verantwortungsbewusstes Verhalten und Vorsichtsmaßnahmen empfohlen. Weggeworfene Speisereste sollten in verschlossene Müllbehälter entsorgt werden, um Wildschweinen nicht die Möglichkeit zu geben, sie zu fressen und die Krankheit zu verbreiten. Weitere Informationen sind auf der Website des hessischen Landwirtschaftsministeriums verfügbar, und Wiesbaden plant die Einrichtung einer Telefon-Hotline für Meldungen im Zusammenhang mit der Schweinepest.

Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen und die Region vor größeren Schäden zu bewahren.

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