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Warnstreiks – Warnstreiks bei Telekom: ver.di ruft Beschäftigte zu Vollschichtigen Aktionen auf

Spannende Einblicke in die aktuellen Tarifverhandlungen der DGB-Gewerkschaften

Die Gewerkschaft ver.di hat für den 15. April 2024 Warnstreiks für die Beschäftigten der Telekom in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz ausgerufen. Diese Streiks sollen vor der nächsten Verhandlungsrunde stattfinden, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Arbeitgeberseite ist bisher nicht auf die Forderungen der Gewerkschaft eingegangen. ver.di fordert eine Entgeltsteigerung von 12 Prozent oder mindestens 400 Euro pro Monat für rund 70.000 Tarifbeschäftigte. Auch Ausbildungsvergütungen und Entgelte für dual Studierende sollen erhöht werden.

Im Bereich Holz und Kunststoff haben sich die Beschäftigten der Karlsberg Brauerei in Homburg erfolgreich für einen Tarifabschluss eingesetzt. Nach 25 Jahren führte der Warnstreik zur Erhöhung der Löhne um 400 Euro in mehreren Schritten innerhalb von 11 Monaten. Weitere Vereinbarungen orientieren sich am Flächentarifvertrag Hessen/Rheinland-Pfalz.

Hinsichtlich der Chemie-Tarifrunde 2024 fordert die IGBCE eine Entgelterhöhung um 7 Prozent, tarifliche Regelungen für Wertschätzung und die Modernisierung des Bundesentgelttarifvertrags. Die Verhandlungen in verschiedenen Tarifbezirken sind für Mitte bis Ende April geplant.

Die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe sind gescheitert und werden in die Schlichtung überführt. Die IG BAU fordert 500 Euro mehr pro Monat für Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung über eine Laufzeit von einem Jahr. Bei ausbleibendem Erfolg in der Schlichtung ist ein Streik möglich.

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Lebt in Brandenburg und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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