Hersfeld-Rotenburg

Sicherheit geht vor: Aufklärung über WhatsApp-Kettenbrief in Bad Hersfeld

Unbekannte geben sich als Jugendamt-Mitarbeiter aus

In einem besorgniserregenden Vorfall in Bad Hersfeld haben Unbekannte versucht, sich als Mitarbeiter des Jugendamtes auszugeben und Kinder abzuholen. Ein Whatsapp-Kettenbrief verbreitete die falsche Behauptung, dass Mitarbeitende des Kreis-Jugendamtes an Haustüren klingeln und Kinder mitnehmen würden. Eltern und die örtliche Gemeinschaft sind alarmiert über diese Täuschungsversuche.

Auch Hinweise darauf, dass Kinder aus Autos heraus angesprochen und mit Süßigkeiten angelockt wurden, wurden in dem Kettenbrief erwähnt. Die Ernst-Von-Harnack-Schule im Stadtteil Hohe Luft in Bad Hersfeld stand im Zentrum dieser gefälschten Behauptungen, die mittlerweile die gesamte Stadt beunruhigen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll, der als Sozialdezernent für das Jugendamt zuständig ist, stellt klar: „Die Mitarbeitenden des Kreis-Jugendamtes handeln strikt nach gesetzlichen Vorgaben und holen nicht einfach Kinder ab, indem sie an Türen klingeln.“ Trotz dieser Klarstellung rät er zur Vorsicht und erinnert daran, dass die echten Mitarbeiter des Jugendamtes sich jederzeit mit einem Dienstausweis mit dem Landkreis-Siegel ausweisen können.

Sollte es Zweifel geben, ob es sich tatsächlich um Mitarbeitende des Kreis-Jugendamtes handelt, empfiehlt Jugendamtsleiterin Anette Kranz, sich telefonisch an die Behörde zu wenden. Unter Telefon 06621/875252, 875253 oder 87-5254 können Bürgerinnen und Bürger bestätigen, ob es sich um authentische Mitarbeiter handelt. Um zusätzliche Informationen zum Thema „Ansprechen von Kindern“ einzuholen, bietet die Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums Osthessen Unterstützung an. Kontaktieren Sie diese unter der E-Mail-Adresse praevention.ppoh@polizei.hessen.de.

Es ist von großer Bedeutung, im Falle solcher Täuschungsversuche wachsam zu sein und die örtlichen Behörden zu informieren, um die Sicherheit der Kinder und der Gemeinschaft zu gewährleisten.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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