Mit der Amaryllis, auch bekannt als Ritterstern, bringt der Winter Farbe in unsere vier Wände. Diese Pflanze erfreut sich in der Vorweihnachtszeit großer Beliebtheit. Besonders in Form von Wachs-Amaryllis, die keine Erde oder Wasser benötigen, erfreuen sich viele an den prachtvollen Blüten. Doch was passiert nach der Blüte?

Viele Menschen tendieren dazu, die Wachs-Amaryllis nach der Blüte wegzuwerfen, was nicht notwendig ist. Mit unterhaltsamer Pflege kann die Amaryllis für die nächste Saison erhalten werden. Der Wachsmantel lässt sich vorsichtig entfernen, sodass oft intakte Wurzeln sichtbar werden, die eine Überwinterung und Umtopfung ermöglichen. Ruhr24 gibt wichtige Tipps zur Pflege der Amaryllis für eine erneute Blüte.

Pflege und Umtopfen für neue Blüten

Um die Amaryllis optimal zu versorgen, sollten nach der Blüte einige Schritte beachtet werden: Zunächst ist es ratsam, die Zwiebel umzutopfen und frische Erde zu verwenden. Die Pflanze profitiert von regelmäßigem Gießen und sollte alle drei Wochen mit Flüssigdünger versorgt werden. Ab August sollte die Bewässerung reduziert und das Düngen eingestellt werden. Im September ist es wichtig, verwelkte Blätter abzuschneiden und die Zwiebel kühl und dunkel zu lagern – mindestens fünf Wochen lang. Einen Monat vor der gewünschten Blütezeit wird die Zwiebel wieder eingepflanzt, um sie langsam an Wasser und Licht zu gewöhnen. Diese sorgfältige Pflege ermöglicht es, die Amaryllis über mehrere Jahre zum Blühen zu bringen.

Amaryllis sind nicht nur pflegeleichte Pflanzen, sondern auch beliebte Schnittblumen. In Sträußen können sie bis zu zwei Wochen erhalten bleiben und dekorativ wirken.

Stimmungsvolle Dekorationen mit Amaryllis

Die Amaryllis bietet sich nicht nur für den Garten, sondern auch für vielfältige Dekorationsideen. Ob als Blumenzwiebel im Topf oder als Strauß in einer Vase, die Möglichkeiten sind vielfältig. Für weihnachtliche Dekorationen benötigt man Materialien wie Glasvasen, Zapfen, Beeren, Moos oder eine Mischung aus frischen und künstlichen Elementen. Pflanzen-Kölle empfiehlt, die Wachs-Amaryllis in eine Glasvase zu setzen und mit ansprechenden Deko-Elementen zu ergänzen. Solarleuchten oder Lichterketten können dabei für eine festliche Stimmung sorgen, während eine hell, aber schattig platzierte Vase die Blütenpracht unterstützt.

Zudem können Farbkontraste zwischen der Blüte und der restlichen Dekoration die Schönheit der Amaryllis betonen. Eine Kombination aus Amaryllis, Moos und Weihnachtskugeln in Rot und Gold schafft festliche Akzente. 24garten zeigt weitere kreative Ideen auf, wie man die großen Blüten in kleinen Übertöpfen oder Vasen besonders zur Geltung bringt. Ob schlicht mit Eukalyptus oder verspielt mit Tannenzweigen, die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Die Amaryllis blüht nicht nur im Winter, sondern lässt sich auch nach dem Winter bis in die Frühjahrssaison hinein schön dekorieren. Bei optimaler Raumtemperatur zwischen 20 Grad Celsius, der richtigen Pflege und der Beachtung der Jahreszeiten kann diese Pflanze vom Spätherbst bis in den April hinein ihre Blütenpracht entfalten.