Fulda

Geburtszug für den Frieden: Solidarität mit Juden und Israel in Fulda

Ein Zeichen der Solidarität für Juden und Israel

Am Mittwoch fand in Fulda ein bewegender Gebetszug für den Frieden im Nahen Osten statt, der von verschiedenen Vereinen und Organisationen aus der Region organisiert wurde. Dieser Gebetszug stand im Zusammenhang mit dem deutschlandweiten „Tag der Solidarität mit Juden und Israel“.

Der Startpunkt des Zuges befand sich an der Domdechanei, von wo aus die Teilnehmer mit Fahnen und Schildern zum Stadtschloss liefen und dann weiter über den Universitätsplatz bis zur neuen Synagoge in der Von-Schuldeck-Straße zogen.

Die Veranstaltung kam als Reaktion auf die zunehmende Zahl von propalästinensischen Kundgebungen, auch in Fulda. Insbesondere die grausamen Massaker, die im letzten Jahr in Israel durch Terrorkommandos der islamistischen Hamas verübt wurden, bewegten die Vereine und Organisationen, sich für den Frieden im Nahen Osten einzusetzen.

Ein besonderer Fokus lag auf der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte und das Unrecht, das jüdische Mitbürger in Fulda erleiden mussten. Der Gebetszug startete im Dechaneigarten, vor den jüdischen Grabsteinen, die einst zum Bau des Fuldaer Doms genutzt wurden. Auf dem Weg zum Jerusalemplatz, dem ehemaligen jüdischen Friedhof, wurde an verschiedenen Sehenswürdigkeiten innegehalten, um an die Geschichte zu erinnern, darunter das Bonifatiusdenkmal.

Die Teilnehmer zeigten ihre Verbundenheit mit Israel durch Fahnen und Schilder mit Botschaften wie „Nie wieder ist jetzt“ und „Gegen jeden Antisemitismus“. Es wurde gemeinsam gebetet und jüdische Lieder wurden gespielt. In der neuen Synagoge in der Von-Schuldeck-Straße empfing die Jüdische Gemeinde Fulda die Teilnehmer des Gebetszugs.

Die Organisationen, die maßgeblich an der Durchführung des Gebetszugs beteiligt waren, sind die Jüdische Gemeinde Fulda, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Fulda, das Jesus Haus Gemeinde Fulda, das Bündnis „Christen für Deutschland Kreisverband Fulda“, die Kreistagsfraktion „Bündnis C – Christen für Osthessen“ und der Verein Christen für das Leben.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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